Am Mittwochabend haben die Räte das Bauamt einstimmig beauftragt, einen neuen Bebauungsplan für das Sondergebiet Kur aufzustellen und den Geltungsbereich anzupassen. Stadtplaner Wolfgang Russ erläuterte die geplanten Reformen. Die Kurzone sei wichtig für den Tourismus und dürfe in ihrer "grundlegenden Zweckmäßigkeit nicht beeinträchtigt" werden. In acht Randbereichen, etwa im Umfeld der Von-der-Tann-Straße, sollen Areale herausgenommen werden.
Ebenso sollen bis zu einem gewissen Anteil Wohnungen erlaubt sein. Durch die Änderungen werden bis zu 200 000 Quadratmeter Nutzfläche frei, die Platz für 2000 Wohnungen bieten. Toni Schick (DBK) hält rund 300 neue Wohnungen für realistisch. Das Bauamt wird voraussichtlich noch im Frühjahr die Öffentlichkeit frühzeitig beteiligen. Ein ausführlicher Bericht folgt. lbo