Mit der Playstation 5 und der Xbox Series X haben Sony und Microsoft neue Maßstäbe im Gamingbereich gesetzt. Da die Konsolen immer noch so gut wie ausverkauft sind, hatten viele Gamingbegeisterte bisher noch nicht die Möglichkeit, diese neuen Spielekonsolen auszuprobieren. Das Jugend- und Kulturzentrum der Stadt Bad Kissingen darf aber bereits seit Veröffentlichung eine Playstation 5 sein Eigen nennen. Wer diese und andere, neue oder alte Konsolen, sowie unterschiedliche Spiele, einmal ausprobieren möchte, hat dazu im Oktober 2021 beim ersten Videospielfestival in Bad Kissingen die Möglichkeit.

Über mehrere Tage hinweg werden Kinder und Jugendliche dann die neuesten Trends und die beliebtesten Klassiker der letzten Jahrzehnte ausprobieren können. Neben aktueller Technik und großer Spiele-Auswahl gibt es auch einen Einblick in die Entwicklung von Hard- und Software. Es wird spannende Kurse, Workshops und Turniere rund um das Thema Games geben - für ein abwechslungsreiches Programm wird gesorgt.

Gefördert wird Bad Kissingens erstes Videospielfestival durch das Programm "Kultur macht stark" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Damit werden Bündnisse gefördert, bei denen Akteure vor Ort Angebote der außerschulischen Bildung für Kinder und Jugendliche veranstalten. Antragssteller ist in diesem Fall das JuKuZ. Bündnispartner sind das Museum Obere Saline und die Stadtbücherei - die beide während des Festivals Veranstaltungsort für einzelne Angebote sein werden.

Wer hat Lust sich an der Planung und Umsetzung des ersten Gaming-Festivals in Bad Kissingen zu beteiligen? Ein wichtiger Aspekt dieses neuen Festivals ist die Mitwirkung junger Menschen: So sollen die Angebote, Workshops und Turniere vorwiegend von den Kindern und Jugendlichen selbst geplant werden. Die Gamingkultur ist in den letzten Jahren ein wichtiger Bestandteil in deren Leben geworden - wer also könnte besser Wissen und Fachkenntnisse darüber vermitteln, als die Spielenden selbst?

Erstes Treffen am 15. Juli

Die Mitglieder des Planungsteams können selbst entscheiden, in welchem Bereich sie mitplanen möchten oder welche Themen sie in ihren Angeboten behandeln möchten. Durch die finanzielle Förderung des Projekts steht ein Budget zur Verfügung. Die Möglichkeiten der Mitgestaltung sind vielfältig: Von der Planung eines eigenen Workshops oder Turniers, über die Erstellung von Logo- und Werbematerialien für das Festival bis hin zur Organisation des Veranstaltungsablaufes oder eines -ortes ist vieles denkbar.

Wer Lust hat, sich zu beteiligen, ist eingeladen, am ersten Planungstreffen am Donnerstadt, 15. Juli, um 16 Uhr im JuKuZ teilzunehmen. Neben der Vorstellung des Festivals, sollen dann auch erste Ideen ausgetauscht und die Arbeitsgruppen zusammengestellt werden. Die Teilnehmerzahl ist pandemie-bedingt begrenzt - deshalb vorherige Anmeldung unter Tel.: 0971/ 807-43 10 gebeten. red