Zu dieser kulturhistorisch interessanten Stadt am Main bestehen seit 20 Jahren innige Beziehungen, die sich in Konzerten im Klosterhof der ehemaligen Benediktiner-Abtei ausdrücken.

Vor dem Konzert stand eine Stadtführung im Programm. Die Stadt wurde von Einhard, dem Sekretär und Biographen Karls des Großen, gegründet. Nachdem er im Jahr 815 von Ludwig dem Frommen das Areal als Schenkung erhalten hatte, begründete er eine Benediktinerabtei, dessen erster Laien-Abt er wurde. Er begann 828 mit dem Bau der Einhard-Basilika.

Um 20.30 Uhr begann das sehr gut besuchte Konzert. Thema war Spanien mit Don Quichotte, dem Helden aus dem Cervantes-Roman, von Luigi Boccherini, Aulis Sallinen und Geord Philipp Telemann musikalisch bestens umgesetzt, und vom Leiter des Orchesters, Johannes Moesus, hervorragend erklärt. Carl Philipp Emanuel Bachs Konzert für Violoncello, ausgezeichnet interpretiert von Solo-Cellist Jens Peter Maintz, fiel etwas aus dem Rahmen.