Knarre im Flaschenhalter löst Polizeieinsatz in bayerischem Fitnessstudio aus

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Eine junge Frau macht beim Training in einem Fitnessstudio in München eine besorgniserregende Beobachtung. Im Nachhinein stellt sich die Situation als weniger brenzlig heraus als gedacht.

Wegen einer Schreckschusspistole musste die Polizei zu einem Münchener Fitnessstudio ausrücken: Ein 21-Jähriger hatte die vermeintlich echte Waffe während des Trainings auf einem Laufband in die Trinkflaschenhalterung gesteckt, teilte die Polizei mit. Eine 21-Jährige, die am späten Montagabend (5. Januar 2026) ebenfalls im Fitnessstudio trainierte, entdeckte die Pistole und alarmierte die Polizei.

Beamte stellten die Schreckschusswaffe sicher und kontrollierten deren Besitzer. Der 21-Jährige besaß laut Polizei den sogenannten "Kleinen Waffenschein", mit dem man Schreckschusswaffen in der Öffentlichkeit bei sich führen darf. Allerdings hatte er den Schein laut Polizei entgegen den Vorschriften nicht dabei. Zudem dürfen Schreckschusswaffen Polizeiangaben zufolge in der Öffentlichkeit nur verdeckt getragen werden. Auch war er den Angaben nach betrunken und hatte die Pistole zwischenzeitlich unbeaufsichtigt in der Halterung gelassen.

Der 21-Jährige müsse sich nun wegen Verstößen gegen das Waffengesetz verantworten. Neben der Waffe und der mitgeführten Munition fand die Polizei in der Wohnung des jungen Mannes weitere Munition und den Waffenschein. Nun werde geprüft, ob er den Schein weiterhin behalten darf.

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