Ein Rossmann-Kunde aus dem Kreis Bamberg macht eine seltsame Entdeckung unter einem Preisschild. Der Drogerie-Gigant spricht von einem "bedauerlichen Fehler".
Ein Einkauf bei Rossmann sorgt für Verärgerung: Ein Kunde entdeckte unter dem Preisetikett einer Geschenktüte ein zweites Etikett - mit einem deutlich niedrigeren Preis von einem anderen Händler. Ein inFranken.de-Leser hatte in der Rossmann-Filiale in Breitengüßbach eine Geschenktüte für 2,49 Euro gekauft.
Beim genauen Hinsehen machte er eine unerwartete Entdeckung: Unter dem Rossmann-Etikett befand sich ein weiteres Preisschild von Tedi mit einem Preis von 1,55 Euro. "Vielleicht ist das ja gang und gäbe", mutmaßt der Leser. Die Situation habe bei ihm allerdings Empörung ausgelöst, "weil das meiner Meinung nach eine Frechheit ist", erklärt er in einer Mail an die Redaktion, der auch die entsprechenden Bilder beiliegen.
"Menschlicher Irrtum": So erklärt Rossmann das mysteriöse Tedi-Etikett
Auf Presseanfrage nimmt Rossmann ausführlich Stellung zu dem Vorfall. "Rossmann verkauft keine Tedi-Produkte unter einem anderen Markennamen. Es war und ist auch niemals unsere Absicht, Kundinnen und Kunden zu täuschen", erklärt ein Sprecher. Bei dem geschilderten Fall handele es sich um einen "bedauerlichen, mengenmäßig jedoch sehr begrenzten Fehler bei einem unserer Lieferanten", heißt es weiter. Die Fabrik des Lieferanten produziere Geschenkverpackungen für verschiedene Händler. Beim Verpacken einer kleineren Serie sei es zu einem Irrtum gekommen.
"Ware, die ausschließlich für Rossmann produziert worden ist, wurde fälschlicherweise mit einem Tedi-Etikett versehen und anschließend mit dem richtigen Etikett von Rossmann überklebt und an uns ausgeliefert." Rossmann betont, dass die Taschen exklusiv und ausschließlich für das Unternehmen gefertigt würden. "Diese Taschen unterscheiden sich sowohl in der Qualität, als auch in der Verarbeitung und im Design", heißt es in der Stellungnahme. Die Menge der betroffenen Produkte sei nach jetzigem Stand sehr gering. Nach Bekanntwerden des Vorfalls habe man das Sortiment geprüft und auffällige Artikel aus dem Verkauf genommen.
Der Lieferant habe zugesichert, seine internen Kontroll- und Verpackungsprozesse zu überprüfen und zu verschärfen. "Ganz ausschließen lässt sich bei einem solchen menschlichen Irrtum jedoch leider nie, dass vereinzelt fehlerhaft beklebte Produkte unentdeckt bleiben", so der Sprecher abschließend. Die Filialen seien im Zuge dessen zusätzlich sensibilisiert worden. Das Unternehmen bedauere die entstandene Verärgerung, heißt es.
Wie wir künstliche Intelligenz einsetzen
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