Feuerwehr rettet Hund von Eisfläche - und macht "erschreckende" Beobachtung

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Nach Rettungsaktion auf Eis: Feuerwehr appelliert an Bevölkerung
Ein Hund ist auf dem Großen Bischofsweiher im Erlanger Stadtteil Dechsendorf eingebrochen, als er dort Enten jagen wollte.
Nach Rettungsaktion auf Eis: Feuerwehr appelliert an Bevölkerung
Freiwillige Feuerwehr Dechsendorf
Nach Rettungsaktion auf Eis: Feuerwehr appelliert an Bevölkerung
Ein Hund ist auf dem Großen Bischofsweiher im Erlanger Stadtteil Dechsendorf eingebrochen, als er dort Enten jagen wollte.
Nach Rettungsaktion auf Eis: Feuerwehr appelliert an Bevölkerung
Freiwillige Feuerwehr Dechsendorf
Nach Rettungsaktion auf Eis: Feuerwehr appelliert an Bevölkerung
Ein Hund ist auf dem Großen Bischofsweiher im Erlanger Stadtteil Dechsendorf eingebrochen, als er dort Enten jagen wollte.
Nach Rettungsaktion auf Eis: Feuerwehr appelliert an Bevölkerung
Freiwillige Feuerwehr Dechsendorf
Nach Rettungsaktion auf Eis: Feuerwehr appelliert an Bevölkerung
Ein Hund ist auf dem Großen Bischofsweiher im Erlanger Stadtteil Dechsendorf eingebrochen, als er dort Enten jagen wollte.
Nach Rettungsaktion auf Eis: Feuerwehr appelliert an Bevölkerung
Freiwillige Feuerwehr Dechsendorf

Ein Hund ist am Mittwoch auf einem Weiher bei Erlangen eingebrochen. Ein Phänomen macht die Rettungskräfte fassungslos.

Die Feuerwehr wurde am Mittwochmittag (7. Januar 2026) um 12.52 Uhr zu einem Einsatz am Großen Bischofsweiher in dem Erlanger Stadtteil Dechsendorf alarmiert. Das Einsatzstichwort lautete: "Hund in Eis eingebrochen". Neben der Feuerwehr Dechsendorf waren auch Einsatzkräfte der Feuerwehr Erlangen sowie des Bayerischen Roten Kreuzes Erlangen-Höchstadt beteiligt.

Überrascht habe die Rettungskräfte die Alarmierung nicht, schreibt die Feuerwehr Dechsendorf in einem Einsatzbericht. Sie beobachten demnach seit Beginn der Frostperiode, "mit welchem Leichtsinn Erwachsene und Kinder - trotz Verbotsschildern - die noch immer zu dünne Eisdecke betreten. Diesmal war es 'nur' ein Hund".

Feuerwehr rettet Hund aus Erlanger Weiher - parallel betreten Menschen Eis

Nach Angaben der Einsatzkräfte hatte sich ein etwa sieben Kilogramm schwerer Hund auf die Eisfläche des Weihers begeben, offenbar, um dort Enten zu jagen. Die Eisdecke, die trotz der winterlichen Temperaturen noch nicht tragfähig war, hielt dem Gewicht des Tieres nicht stand. Der Hund brach ein und konnte sich nicht mehr selbstständig ans Ufer retten.

Am Einsatzort angekommen, gelang es den Rettern, das durchnässte und unterkühlte Tier aus dem Wasser zu holen und an seine Besitzerin zu übergeben. Anschließend wurde der Hund zur weiteren medizinischen Versorgung zu einem Tierarzt gebracht. Die Rettungsaktion dauerte insgesamt 90 Minuten, die übrigen Einsatzkräfte konnten nach etwa 45 Minuten wieder einrücken.

Die Feuerwehr weist obendrein auf eine "erschreckende" Tatsache hin: "Trotz des massiven und weithin sichtbaren Feuerwehreinsatzes, unabhängig des Betretungsverbotes, meinten so manche Mitmenschen, unbeeindruckt weiterhin dem eiskalten Sport auf dem Weiher zu frönen." Damit appelliert die Feuerwehr an die Bevölkerung, die Hinweise zu beachten und keine unnötigen Risiken einzugehen. Auch die Bamberger Wasserwacht hat kürzlich bei einer Übung für den Ernstfall Bürger vor den Gefahren von Eisflächen gewarnt. 

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