Wirbel um geplante Baumaßnahme: Bamberger Toom tritt Gerüchten entgegen

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Bamberger Toom-Baumarkt tritt Gerüchten entgegen - Wirbel um Baumaßnahme
Ein Gang mit Werkzeug und Maschinen in einem Toom-Baumarkt. Am Standort Bamberg sorgt die geplante Errichtung eines Kreisverkehrs auf dem Parkplatz des Markts für Diskussionen.
Ein Gang mit Werkzeug und Maschinen in einem Toom-Baumarkt.
Toom (Symbolbild)
Bamberger Toom-Baumarkt tritt Gerüchten entgegen - Wirbel um Baumaßnahme
Außenansicht eines Toom-Baumarkts. Am Standort Bamberg sorgt die geplante Errichtung eines Kreisverkehrs auf dem Parkplatz des Markts für Diskussionen.
Toom-Baumarkt
Jens Hauer / Toom (Symbolbild)

Eine geplante Baumaßnahme gefährdet das Weiterbestehen des Bamberger Toom-Baumarkts. Jetzt äußert sich das Team zu Gerüchten über einen Wegzug.

Wie geht es mit dem Bamberger Toom-Baumarkt in der Geisfelder Straße 4 weiter? Seit Längerem wird spekuliert, dass es durch den geplanten Bahnausbau zwangsläufig zur Schließung des Geschäfts im südöstlich der Innenstadt gelegenen Gewerbegebiet kommen wird. Zusätzliche Gleise beanspruchen in den Worten der Bamberger Grünen "große Teile der jetzigen Baumarkt-Fläche", was den Weiterbetrieb gefährde.

Für Diskussionen in der Stadt sorgt daneben ein geplanter Kreisverkehr auf dem Gelände des derzeitigen Baumarkt-Parkplatzes. Mit diesem wäre ein Weiterbestehen des seit 17 Jahren bestehenden Marktes nicht mehr möglich, wie Toom am Donnerstag (8. Januar 2026) in einer Meldung klarstellt. Unsere Kollegen vom Fränkischen Tag (plus) berichteten vergangenes Jahr von Spekulationen über einen künftigen Umzug nach Hallstadt. Diese Option schließt Toom nun ausdrücklich aus.

Toom will in Bamberg bleiben - Stadt will "nach Lösungen suchen"

Sollte die Stadt Bamberg als Eigentümerin der Toom-Immobilie "ein geeignetes Ausweichgrundstück anbieten können, sind wir gerne bereit, umzuziehen. Ausgenommen ist hier jedoch die freiwerdende Immobilie in Hallstadt", erklärt Marktleiter Martin Giede in Bezug auf den geschlossenen Hellweg-Markt. "Wir wollen in Bamberg bleiben und unseren Kundinnen und Kunden auch künftig ein verlässlicher Partner für alle Projekte rund ums Zuhause sein."

Toom zitiert in diesem Zuge Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) nach Gesprächen: "Wir sind uns der besonderen Situation bewusst und werden gemeinsam mit Toom konstruktiv nach Lösungen suchen, um sowohl die städtebaulichen Ziele als auch die Interessen des Unternehmens und der Kundinnen und Kunden zu berücksichtigen." Das Geschäft sei nicht nur ein Einkaufsort, sondern auch ein wichtiger Arbeitgeber und Partner für die Region. "Ein Wegfall des Baumarkts würde eine spürbare Lücke im lokalen Angebot hinterlassen", so Starke.

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