Explosion in Wohnhaus in Albstadt fordert drei Tote
Feuerwehrleute arbeiten am Ort einer in Albstadt. Bei einer Explosion in dem Wohnhaus starben drei Menschen.
Jannik Nölke/dpa
Explosion in Wohnhaus in Albstadt fordert drei Tote
Feuerwehrleute und Rettungskräfte sind am Schauplatz einer Explosion in Albstadt im Einsatz. Bei der Explosion in einem Wohnhaus war das Gebäude eingestürzt - drei Menschen starben dabei.
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Explosion in Wohnhaus in Albstadt fordert drei Tote
Trümmer liegen am Abend nach einer Explosion in Albstadt auf einem Haufen. Bei einer Explosion in einem Wohnhaus war das Gebäude eingestürzt. Drei Menschen kamen ums Leben.
Jannik Nölke (dpa)
Lange wird nach einer Familie gesucht, dann ist klar: Vater, Mutter und Kind sind in den Trümmern ihres Hauses ums Leben gekommen. Viele Hintergründe der Explosion sind noch unklar.
Bei einer Explosion in Albstadt im Süden von Baden-Württemberg sind drei Menschen ums Leben gekommen. Es ist noch stockdunkel und eiskalt, als die Bewohner der Stadt abrupt aus dem Schlaf gerissen werden, weil es in einem Wohnhaus eines stillen Wohngebiets zu der Detonation kommt. Die Kraft der Explosion ist derart groß, dass auch an benachbarten Gebäuden die Dächer beschädigt oder die Fenster eingedrückt werden. Von dem betroffenen Gebäude selbst bleiben nur Trümmer, eine Dachgaube liegt auf Augenhöhe der Rettungskräfte auf dem Schutthaufen.
Lange ist unklar, ob vor dem Einsturz Bewohner in dem Haus waren. Die Trümmerschichten müssen Stück für Stück von Hand abgetragen werden. Weil Menschen unter Steinen und Holz vermutet werden, könnten keine Maschinen zum Einsatz kommen, erklärt die Feuerwehr. Auch sonst ist der Einsatz schwierig. Zwischendurch setzt Schneefall ein und der Winterdienst muss gegen die spiegelglatte Straße weiterhelfen.
Tödliche Explosion in Albstadt - Stadtverwaltung erschüttert
Am Donnerstagnachmittag (8. Januar 2026) kommt dann die bittere Nachricht: Drei Menschen sind bei dem Unglück gestorben, teilt die Polizei mit. Bei den Toten handelt es sich um eine Familie: den 33 Jahre alten Vater, die 30 Jahre alte Mutter und ein sechsjähriges Kind. Die Stadtverwaltung zeigte sich erschüttert: "Wir trauern um die drei Opfer dieses tragischen Unglücks! Unser Beileid gilt der Familie, den Freunden und Angehörigen", heißt es auf der Website.
Der Grund für die Detonation ist laut der Polizei noch völlig unklar. Einen Anschlag könne man nach aktuellem Stand jedoch ausschließen, sagte eine Sprecherin. Es werde untersucht, ob die Explosion möglicherweise im Zusammenhang mit einem Gasaustritt stehe. Albstadts Oberbürgermeister Roland Tralmer (CDU) hatte von einer Gasexplosion gesprochen und betont, es gebe keinen Grund zur Befürchtung weiterer Explosionen, die Gaszufuhr in der gesamten Straße sei unterbrochen worden.
Bei der Explosion wurden auch mehrere benachbarte Gebäude beschädigt. Bei sieben bis neun Gebäuden in der direkten Umgebung seien Schäden an Dächern entstanden oder Fenster eingedrückt worden, sagt eine Sprecherin der Stadtverwaltung.
Tödliche Explosionen sind selten
Man habe als Stadt bereits mehrere Handwerksbetriebe damit beauftragt, die Gebäude schnellstmöglich wieder bewohnbar zu machen, so die Sprecherin. "Inwieweit das noch heute möglich ist, können wir noch nicht sagen." Man habe eine Notunterkunft eingerichtet, in der derzeit zwischen 20 und 30 Anwohner betreut würden. Am Abend teilte die Sprecherin dann mit, dass nahezu alle Anwohner wieder zurück in ihre Häuser kehren könnten. Bis auf die Bewohner eines Hauses. Diese seien von der Stadt in einem Hotel untergebracht worden.
Ähnliche Vorfälle sind eher selten. Im Februar 2025 etwa kam ein 73-Jähriger bei einer Detonation in Stutensee im Landkreis Karlsruhe ums Leben. Der Bewohner hatte im Bett gelegen, als die Decke am frühen Morgen über ihm einstürzte. Die Ermittler kamen zu dem Schluss, dass eine selbstgebaute, mit Flüssiggas betriebene Heizung die Detonation verursacht hatte. Im November 2024 starb ein Mann nach einer Detonation in einem Wohnhaus im rheinland-pfälzischen Worms.
Deutlich häufiger werden Menschen verletzt oder kommen mit dem Schrecken davon, wenn es in Gebäuden explodiert. Allein in Baden-Württemberg gab es in den vergangenen Monaten mehrere Beispiele. So war in Stuttgart Ende November ein Haus nach mehreren mutmaßlichen Detonationen in Flammen aufgegangen. Einige Tage zuvor hatte es eine kleinere Explosionen und ein Feuer in einem Drogeriemarkt in Rechberghausen im Landkreis Göppingen gegeben.
Im Oktober soll ein Bedienfehler an einer Gasflasche eine Explosion eines Anbaus in Ubstadt-Weiher im Landkreis Karlsruhe ausgelöst haben. Diese sei im ausgebauten Küchenbereich an eine Gasherdplatte angeschlossen gewesen, hieß es damals. Die Feuerwehr barg einen 77-Jährigen schwerst verletzt aus den Trümmern. Die 80 Jahre alte Ehefrau sei leicht verletzt worden.
Wie wir künstliche Intelligenz einsetzen
Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.