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Ein insolventer fränkischer Autozulieferer sucht derzeit nach Investoren, die Produktion läuft währenddessen weiter. Der Insolvenzverwalter bezeichnet diese Lösung als "äußerst wichtig".
Anfang November 2025 meldete der fränkische Automobilzulieferer Plastic Manufacturing Group (PMG) Insolvenz an. Seit dem 31. Dezember läuft das Insolvenzverfahren der Diepersdorf Plastic Manufacturing GmbH. Weitere Gesellschaften der Gruppe, darunter Standorte in Lüdenscheid und Oberlungwitz, werden ihre Verfahren voraussichtlich zum 1. Februar 2026 starten, wird in einer aktuellen Pressemitteilung der zuständigen Sanierungskanzlei Schultze & Braun erklärt.
Am Hauptstandort im Leinburger Gemeindeteil Diepersdorf (Kreis Nürnberger Land) mit etwa 830 Mitarbeitern soll nun trotz des Insolvenzverfahrens weiter produziert werden, so die Kanzlei. Auch die anderen beiden Standorte können den Geschäftsbetrieb demnach fortsetzen. Der vorläufige Insolvenzverwalter Volker Böhm habe Vereinbarungen mit den Kunden getroffen, um die Lieferverträge aufrechtzuerhalten und den Geschäftsbetrieb somit trotz der komplizierten Ausgangslage fortführen zu können.
"Planungssicherheit": Insolvente Plastic Manufacturing Group kann weiter produzieren
Böhm bezeichnet die erzielte Lösung als "äußerst wichtig". Denn nach der Eröffnung des Verfahrens endet der Insolvenzgeldzeitraum - das heißt, dass das Unternehmen die Gehälter wieder selbst zahlen muss. Die Fortsetzung der laufenden Lieferverträge sei zudem von hoher Bedeutung, da sie "sowohl uns als auch den Kunden Planungssicherheit" verschaffe. Zudem schaffe man so mehr Zeit für die Suche nach Investoren, die seit Anfang Dezember 2025 läuft.
Zu der Suche äußerte sich Böhm laut der Kanzlei "vorsichtig optimistisch". So haben in den vergangenen Wochen diverse mögliche Erwerber Vertraulichkeitsvereinbarungen unterschrieben und prüfen derzeit die Zahlen der Gruppenunternehmen. Auch einige Besichtigungstermine habe es mittlerweile gegeben.
Im kommenden Jahr erwartet Böhm erste indikativen Angebote, die den Startpunkt für die Verhandlungen bilden sollen. Damit keimt Hoffnung für die insgesamt 1000 gefährdeten Arbeitsplätze auf, darunter 830 allein am Standort Diepersdorf bei Nürnberg.
Die Diepersdorf Plastic Manufacturing Gruppe zählt nach eigenen Angaben zu den führenden Zulieferern von Kunststoffteilen für die Automobilindustrie. In den vergangenen Jahren musste die Gruppe allerdings erhebliche Umsatzrückgänge hinnehmen. Gründe hierfür sind unter anderem der rückläufige Absatz von Pkw in Europa sowie gestiegene Kosten für Rohstoffe und Energie.
Den Insolvenzantrag stellte die Unternehmensgruppe aufgrund massiver Verluste, die selbst vom Gesellschafter nicht mehr getragen werden konnten.
Landrat Armin Kroder (Freie Wähler) sprach in einer im November veröffentlichten Mitteilung des Landratsamts Nürnberger Land von einer ernsten und herausfordernden Situation. Leinburgs Bürgermeister Thomas Kraußer (CSU) unterstrich die Bedeutung des Unternehmens für die Region.
Wie wir künstliche Intelligenz einsetzen
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