"Gold" zählt nicht zu den schlechteren Filmen eines etwas zähen Festivalauftakts. Das ist gut. Dass nun nach "Gold" vom Gastgeberland nichts mehr kommt, ist weniger gut. In der Hauptrolle ist - inzwischen fast schon zu oft bei der Berlinale - Nina Hoss zu sehen. Sie spielt die Auswandererin Emily, die sich mit sechs anderen deutschstämmigen Mitstreitern auf den Weg zu den sagenumwobenen Goldfeldern von Dawson macht. Allerdings geht die Gruppe dabei ihrem gleichermaßen ahnungs- wie charakterlosen Anführer Wilhelm Laser (Peter Kurth) auf den Leim.

"Gold" ist definitiv besser, als man befürchten musste. Thomas Arslan, der es zum ersten Mal mit einem Film in den Berlinale-Wettbewerb geschafft hat, schuf einen wirklich brauchbaren, rein deutschen Western. Vom Mini-Budget merkt man nur wenig. Es gibt viele beeindruckende Landschaftsaufnahmen und eine stimmige Ausstattung.