Hirschaid
Gesundheit

Zu viel Uran im Trinkwasser: Landratsamt Bamberg gibt Entwarnung

Das Wasser in zahlreichen Ortsteilen von Hirschaid durfte nicht für die Ernährung von Kleinkindern und Säuglingen verwendet werden. Die Urankonzentration war deutlich erhöht. Nun gab das Landratsamt Bamberg Entwarnung.
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Warnung des Landratsamtes Bamberg: Die Urankonzentration im Trinkwasser in zahlreichen Ortsteilen von Hirschaid im Kreis Bamberg ist erhöht. Kleinkinder und Säuglinge dürfen das Wasser nicht trinken! Symbolfoto: Patrick Pleul/dpa
Warnung des Landratsamtes Bamberg: Die Urankonzentration im Trinkwasser in zahlreichen Ortsteilen von Hirschaid im Kreis Bamberg ist erhöht. Kleinkinder und Säuglinge dürfen das Wasser nicht trinken! Symbolfoto: Patrick Pleul/dpa

Das Trinkwasser in Hirschaid kann wieder benutzt werden: Nachdem das Trinkwasser in Teilen der Wasserversorgungsanlage des Marktes Hirschaid Ende Juni eine erhöhte Urankonzentration aufwies, gab das Landratsamtes Bamberg nun Entwarnung.

Der betroffene Brunnen mit der Uranüberschreitung wurde demnach vom Netz genommen, so dass keine Gesundheitsgefährdung durch Abgabe von uranbelastetem Trinkwasser mehr besteht.

Vorsorglich durfte das Wasser in den Ortsteilen Erlach, Großbuchfeld, Kleinbuchfeld, Köttmannsdorf, Juliushof, Regnitzau, Röbersdorf, Rothensand und Sassanfahrt nicht für die Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern bis zum Alter von zwei Jahren verwendet werden.

Der Grenzwert für Uran liegt bei 0,01 Milligramm pro Liter. Gemessen wurden Werte von 0,011 und 0,022 Milligramm pro Liter, so das Landratsamt Bamberg.

Erst kürzlich hatte inFranken.de darüber berichtet, dass Bewohner eines Ortes in Unterfranken dazu aufgerufen wurden, ihr Trinkwasser abzukochen. In Rimpar-Gramschatz (Kreis Würzburg) wurde der Grenzwert für E.coli (Escherichia coli) und Coliformen-Bakterien überschritten.

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