Beim Ironman-Triathlon in Hamburg war Anfang Juni ein Mann ums Leben gekommen. In Mittelfranken findet kommendes Wochenende eine ähnliche Sportveranstaltung statt. Die Organisatoren haben sich aber schon frühzeitig vorbereitet.
Die Veranstalter der Challenge Roth haben schon vor dem tödlichen Unfall beim Hamburger Triathlon an einem sichereren Verkehrskonzept gearbeitet. "In Roth gibt es keine Out-and-back-Strecken mit Gegenverkehr. Wir versuchen, immer breite Straßen zu wählen und nicht solche Dämme und Kopfsteinpflaster-Passagen", sagte Geschäftsführer Felix Walchshöfer.
Bei der Veranstaltung am 25. Juni2023 in Mittelfranken werden etwa keine externen Medienschaffenden auf Motorrädern auf der Radstrecke zugelassen. Konkret seien es 40 Motorräder weniger, sagte Walchshöfer im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk.
Triathlon in Roth will nach Ironman-Unfall sicherer werden
Beim Triathlon in Hamburg war am Sonntag (4. Juni 2023) ein Motorradfahrer mit einem Fotografen auf seiner Maschine mit einem Athleten auf der Radstrecke frontal zusammengestoßen. Nach Angaben der Polizei starb der 70 Jahre alte Motorradfahrer noch am Unfallort, der Sportler (26) wurde schwer verletzt. Der Kameramann (50) auf dem Motorrad erlitt einen Schock und wurde wie der Triathlet in ein Krankenhaus gebracht.
"Schon vor Monaten haben wir in Zusammenarbeit mit Top-Athletinnen und -Athleten und Pressevertretern beschlossen, wesentlich weniger Motorräder auf der Rennstrecke zu haben", sagte Walchshöfer. Fotografen würden jetzt von außen an die Strecke gefahren. "Damit die Windschatten-Problematik nicht mehr so im Fokus ist, aber natürlich auch die Sicherheit", sagte Walchshöfer.