Ein Toter und sieben Schwerverletzte: Auf der A73 bei Bamberg haben sich am Samstagabend dramatische Szenen abgespielt.
Bei einem schweren Unfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen auf der A73 bei Bamberg sind am Samstagabend (15. August 2026) sieben Menschen teilweise schwer verletzt worden. Zudem starb ein Mann, wie ein Sprecher der Polizei sagte.
Nach ersten Erkenntnissen war der Mann gegen 18.30 Uhr im Bereich der Anschlussstelle Bamberg-Ost ohne Fremdeinwirkung von einer Autobahnbrücke auf die Fahrbahn gestürzt. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen.
Ein Toter und sieben Schwerverletzte auf A73 bei Bamberg-Ost
Laut dem Sprecher stießen daraufhin beim Versuch zu bremsen drei Fahrzeuge zusammen. Die Verletzten wurden demnach vom Rettungsdienst versorgt. Zu Alter oder Geschlecht der Verletzten sowie zum genauen Unfallhergang machte die Polizei zunächst keine weiteren Angaben.
Laut Informationen von News5 erkannte eine Renault-Fahrerin, die mit ihren beiden jugendlichen Kindern im Auto unterwegs war, die auf der Fahrbahn liegende Person und leitete eine Vollbremsung ein. Ein weiterer nachfolgender Mercedes-Fahrer erkannte die Situation offenbar zu spät und krachte mit hoher Geschwindigkeit in das Heck des Renault. Im weiteren Verlauf kollidierte der Mercedes noch mit einem VW-Bus. Sieben Insassen der drei beteiligten Fahrzeuge zogen sich schwere Verletzungen zu und kamen zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser.
Die Fahrbahn in Fahrtrichtung Nürnberg war im Bereich der Anschlussstelle Bamberg-Ost für die Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme bis in die Abendstunden voll gesperrt. Verkehrsteilnehmer wurden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.
Die Verkehrspolizeiinspektion Bamberg hat die Unfallaufnahme übernommen. Ein Unfallgutachter unterstützte die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion bei der Unfallaufnahme. Zudem kam eine Drohne der Verkehrspolizei Bamberg zum Einsatz. Nach Angaben des Polizeisprechers wird der entstandene Schaden auf etwa 80.000 bis 100.000 Euro geschätzt.
Hinweis der Redaktion: Wir berichten für gewöhnlich nicht über Selbstmorde. Eine Ausnahme bilden Fälle von großem öffentlichen Interesse. Bei der Telefonseelsorge erreichst du unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 Hilfe in schwierigen, möglicherweise ausweglos erscheinenden Situationen. Innerhalb von Bayern kannst du dich alternativ unter der 0800-6553000 beim Netzwerk Krisendienste Bayern melden. Dort bekommst du rund um die Uhr qualifizierte Hilfe in psychischen Krisen und Notfällen. Unter www.frnd.de ("Freunde fürs Leben") findest du zudem weitere Informationen und Hilfsangebote.