600 Einsatzkräfte kämpfen gegen enormen Waldbrand in Franken - Häuser evakuiert

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Waldgebiet von Brand in Waldaschaff betroffen
Waldaschaff: Rauch steigt von einem Brand auf, während Rettungskräfte im Einsatz sind. In Waldaschaff in Unterfranken hat es nach Angaben der Feuerwehr auf etwa fünf Hektar gebrannt.
Waldgebiet von Brand in Waldaschaff betroffen
Ralf Hettler/dpa

Flammen greifen auf den Wald über: Bis zu 600 Einsatzkräfte bekämpfen einen Brand bei Waldaschaff. Fast jede Feuerwehr des Landkreises war im Einsatz.

In Waldaschaff in Unterfranken hat es nach Angaben der Feuerwehr auf etwa fünf Hektar gebrannt. Es handele sich um einen Flächenbrand, der in den angrenzenden Wald gezogen sei, sagte Markus Fischer, Kreisbrandmeister im Landkreis Aschaffenburg, am Samstagabend (15. August 2026). Der Brand wurde demnach bereits gegen 16.20 Uhr gemeldet.

Bis zu 600 Einsatzkräfte verschiedener Organisationen waren demnach vor Ort. Drei Polizeihubschrauber werfen laut Fischer Löschwasser ab. Anfänglich mussten sogar Häuser evakuiert werden, die Menschen konnten aber zurück, wie der Kreisbrandmeister berichtete. Es sei sicher.

Waldbrand bei Waldaschaff: 600 Einsatzkräfte kämpfen gegen die Flammen

"Das Feuer breitet sich nicht mehr weiter aus, muss jetzt aber vollständig gelöscht werden", betonte er. Nach Angaben vom Abend hatten drei Feuerwehrleute Kreislaufprobleme und wurden notärztlich versorgt, mussten aber nicht ins Krankenhaus. Anwohner wurden laut Polizei gebeten, Fenster und Türen zu schließen.

Der Großeinsatz dauerte auch am Sonntagmorgen (16. August) weiter an. Das Feuer flamme nicht mehr auf, es gehe nun darum, Glutnester aufzuspüren und abzulöschen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Damit werde am Morgen begonnen. Seit Samstagabend hatte sich das Feuer den Angaben zufolge von anfänglich etwa fünf Hektar auf inzwischen insgesamt knapp 29 Hektar ausgebreitet. 

Laut dem Sprecher waren bis zu 600 Einsatzkräfte vor Ort. Demnach sei beinahe jede Feuerwehr des Landkreises Aschaffenburg im Einsatz gewesen. 

Auch wenn es keine größere Rauchentwicklung mehr gebe, seien Anwohner weiterhin angehalten, Fenster und Türen zu schließen, sagte der Sprecher. In Unterfranken hatte sich am Samstag noch ein weiterer Waldbrand ereignet. Schon am Abend zuvor waren die Wehren im Grenzgebiet zu Thüringen gefordert.