Vor dem 277. Franken-Derby lag der Fokus auf FCN-Star Zoma. Der Stürmer kann nach einem rasanten Match über den Prestigesieg jubeln - für die Tore sorgten aber andere.
Der 1. FC Nürnberg hat das Franken-Derby bei der SpVgg Greuther Fürth gewonnen und sich an die Tabellenspitze in der 2. Fußball-Bundesliga gesetzt.
Der Club rang den Erzrivalen in einem rasanten und ereignisreichen Match mit 4:2 (2:2) nieder. Nach einem Heimsieg zum Saisonstart feierte das Team von Coach Miroslav Klose den zweiten Erfolg im zweiten Spiel - das war Nürnberg letztmals 2017 gelungen. Matchwinner waren die beiden Doppelpacker auf Nürnberger Seite Piet Scobel (26./74. Minute) und Julian Justvan (45.+3/54.).
Turbulentes Franken-Derby: Fürth zweimal vorn, doch am Ende jubelt der FCN
Fürth indes konnte nach einem 1:1 bei Absteiger St. Pauli nicht nachlegen. Dabei hatte Kapitän Felix Klaus die Hausherren ebenfalls mit zwei Toren (22./Handelfmeter/ 41.) in Führung gebracht. Am Ende aber wurde der Stürmer vor 16.126 Zuschauern zum tragischen Helden, als er in der 63. Minute per Foulelfmeter an Torhüter Jan Reichert scheiterte und den Ausgleich vergab.
Vor dem 277. Franken-Derby hatte der Fokus vor allem auf Nürnberg-Stürmer Mohamed Ali Zoma nach dessen Dreierpack beim 3:0 am ersten Spieltag gegen Dresden gelegen. Der Angreifer, der für einige Vereine aus dem Ausland interessant ist und den FCN noch verlassen könnte, stand aber diesmal im Schatten seiner Doppelpack-Offensivkollegen Justvan und Scobel.