Hier das Ranking, der vom BAFA in Eschborn bewilligten gut 28.000 E-Fahrzeuge (Stand 5. August 2026), die das Online-Portal von auto-motor-sport veröffentlichte:
- Tesla: 2.086 bewilligte Fahrzeuge, amerikanischer Autobauer
- Škoda: 1.197 bewilligte Fahrzeuge, Tochter von Volkswagen
- Renault: 784 bewilligte Fahrzeuge, französischer Hersteller
- Cupra/Seat: 712 bewilligte Fahrzeuge, Tochter von Volkswagen
- Hyundai: 637 bewilligte Fahrzeuge, südkoreanischer Automobilbauer
- Kia: 627 bewilligte Fahrzeuge, der südkoreanischen Tochter des Herstellers Hyundai
- Leapmotor: 613 bewilligte Fahrzeuge, chinesischer Autobauer
- Volkswagen: 593 bewilligte Fahrzeuge, deutscher Autobauer
- BYD: 544 bewilligte Fahrzeuge, chinesischer Autobauer
- Citroën: 472 bewilligte Fahrzeuge, französischer Hersteller der PSA-Gruppe
Warum will die CSU die E-Auto-Förderung nachschärfen?
Die CSU will die E-Auto-Förderung zukünftig auf die deutschen Hersteller konzentrieren. Parteichef Markus Söder. Der bayerische Ministerpräsident hatte sich im ARD-Sommerinterview dafür ausgesprochen, die Förderung bald zu überprüfen: "Das müssen wir machen. Haben wir auch versprochen in der Koalition, dass wir es im Herbst noch mal angehen wollen", sagte er.
CSU-Landesgruppenchef im Bundestag Alexander Hoffmann fordert im Internetportal Politico, dass die Prämie für den Neukauf so ausgestaltet wird, dass die Wertschöpfung größtenteils in Europa stattfinde. Er beklagt, dass von der E-Auto-Prämie vor allem außereuropäische Hersteller profitierten.
Nach Angaben des Bundesumweltministeriums ist Berlin mit Brüssel über mögliche Lösungen auf EU-Ebene im Gespräch. Grundlage ist demnach laut einer Ministeriumssprecherin der Industrial Accelerator Act. Damit ist beabsichtigt, die europäische Industrie im globalen Wettbewerb zu stärken. Wie das konkret aussehen kann, zeigt das Beispiel des Wertschöpfungsbonus der Wärmepumpen-Förderung.
Sind die E-Autos auf dem deutschen Pkw-Markt angekommen?
In Deutschland sind mittlerweile rund zwei Millionen reine Elektroautos und über 208.000 öffentliche Ladepunkte registriert, wie das Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg bzw. die Bundesnetzagentur in Bonn mitteilte.
E-Autos sind also auf deutschen Straßen keine Ausnahme mehr, stattdessen sind immer mehr Menschen in allen Regionen des Landes elektrisch unterwegs. "Die wachsende Zahl der öffentlichen Ladestationen erleben wir im Alltag am Supermarkt oder im City-Parkhaus, wo nun ganz selbstverständlich Ladestationen installiert sind“, beschreibt der Chef von E.ON Deutschland, Filip Thon, die Marktlage in Deutschland.
Die E.ON-Datenexperten haben auch ausgerechnet, welchen Einfluss die in Deutschland zugelassenen E-Autos und die schnell wachsende Anzahl der E-Lkw auf den Klimaschutz haben. Allein die heute zugelassenen E-Autos sparen im Jahr rechnerisch 5,2 Millionen Tonnen CO2-Emissionen ein – vorausgesetzt, sie sind mit 100 Prozent Ökostrom geladen. Wir mit dem Strommix getankt, sind es gut 4,2 Millionen Tonnen.