Führerschein weg, Auto abgeschleppt und hohe Geldstrafe: Ein Raser auf der Autobahn machte die Polizei mit einem der schlimmsten je gemessenen Tempoverstöße fassungslos.
Eine Polizeistreife in Frankreich hat einen Porschefahrer mit 312 Kilometern pro Stunde auf einer Autobahn geblitzt, auf der ein Tempolimit von 130 gilt. Bei der Geschwindigkeit habe der Fahrer mitten im übrigen Verkehr 87 Meter pro Sekunde zurückgelegt, teilte die Polizei in den französischen Alpen mit.
"Leichtsinn? Adrenalinsucht? Das spielt keine Rolle. Die Folgen sind jedenfalls sehr real", meinte die Polizei. Der aus dem Ausland stammende Fahrer habe seinen Führerschein abgeben müssen, eine Sicherheitsleistung von 1.500 Euro bezahlen müssen und sein Wagen sei abgeschleppt worden. "Die Straße ist keine Rennstrecke."
Dem Raser drohen drei Monate Haft
Es handele sich um einen der schlimmsten jemals in Frankreich gemessenen Tempoverstöße, berichteten französische Medien. So etwas hätten sie noch nie gesehen, sagten die Beamten demnach.
Der Raser, der nach einem Bericht des Senders "Ici" aus der angrenzenden Schweiz kommt, wird sich demnächst vor Gericht verantworten müssen. Ihm drohen drei Monate Haft und eine Geldstrafe in Höhe von 3750 Euro.
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