Protest vor der russischen Botschaft in Nürnberg: Am Dienstagnachmittag (22. Februar 2022) haben sich rund 50 Menschen zu einer Solidaritätsaktion vor dem Honorarkonsulat der Russischen Föderation im mittelfränkischen Nürnberg versammelt.

Sie protestierten gemeinsam gegen eine militärische Eskalation im Russland-Ukraine-Konflikt und forderten gleichzeitig Unterstützung von Deutschland. Der Krieg in der Ukraine fordert immer mehr zivile Todesopfer. Jetzt will die Nato selbst Truppen verlegen.

Protest in Nürnberg: Besorgte Teilnehmer äußern sich zum Russland-Ukraine-Konflikt

Der Krieg sorgt bei vielen Demonstrationsteilnehmern für Angst und Sorge um Angehörige in der Ukraine. "Ich möchte, dass die Welt sieht und versteht, was in der Ukraine passiert. Wir haben den Krieg nicht seit gestern, sondern seit 2014", erzählt die Demonstrantin Anastasia Stefanov in Nürnberg.

"Wir wollen, dass die Ukraine in Frieden lebt, dass es keinen Krieg gibt und dass keine Menschen sterben", erzählt sie sichtlich aufgelöst im Interview. 

Man müsse ihn jetzt stoppen. Die Zeit der Diplomatie sei vorbei, meint Inga Vasylenko gegenüber News5. Eine weitere Demonstrantin bittet die Öffentlichkeit um Unterstützung. Der Krieg würde jeden betreffen. 

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