Zwei Männer wurden in Nürnberg festgenommen. Einer soll eine Minderjährige in seiner Wohnung vergewaltigt haben. Eine Ermittlungskommission der Polizei ermittelt.
Die Polizei hat am Mittwoch (27. Mai 2026) in Nürnberg zwei Männer festgenommen. Ein 22-jähriger Syrer steht im Verdacht, eine Minderjährige in seiner Wohnung vergewaltigt und ihr ein verschreibungspflichtiges Schmerzmittel verabreicht zu haben.
Die Festnahme erfolgte im Rahmen der Ermittlungskommission "EKO Kajal", die Sexualdelikte gegen Mädchen und junge Frauen sowie die Abgabe von Drogen an Minderjährige im Umfeld des Nürnberger Hauptbahnhofs bekämpft. Bei der Durchsuchung wurde ein weiterer Verdächtiger aufgegriffen.
Nürnberg: 22-Jähriger soll Minderjährige in Wohnung vergewaltigt haben
Die Ermittlungskommission "EKO Kajal" nahm im Zuge ihrer Arbeit einen 22-jährigen Syrer ins Visier, wie die Polizei Mittelfranken mitteilt. Der Mann stehe im Verdacht, eine Minderjährige in seiner Wohnung in Nürnberg vergewaltigt zu haben. Darüber hinaus soll er ihr ein verschreibungspflichtiges Schmerzmittel verabreicht haben.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth durchsuchten Einsatzkräfte am Mittwoch die Wohnung des Tatverdächtigen. Dabei stellten die Beamten entsprechende Medikamente und synthetische Drogen sicher. Die Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag gegen den 22-Jährigen.
Im Rahmen der Vorführung erließ das Amtsgericht Nürnberg einen Untersuchungshaftbefehl gegen den Mann, heißt es in der Mitteilung der Polizei.
Weiterer Verdächtiger mit Drogen und bestehendem Haftbefehl aufgegriffen
In der betroffenen Wohnung nahmen die Polizeibeamten außerdem einen 35-jährigen Syrer fest. Der Mann habe ein Gemisch aus Kokain und Amphetamin mit sich geführt, so die Polizei Mittelfranken.
Eine Überprüfung ergab zudem, dass gegen den 35-Jährigen in einer anderweitigen Angelegenheit bereits ein Haftbefehl bestand. Die Beamten nahmen den Mann fest und brachten ihn in eine Justizvollzugsanstalt.
Unabhängig von den beiden Festnahmen laufen die Ermittlungen der "EKO Kajal" und der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth zur Bekämpfung der im Nürnberger Bahnhofsumfeld erkannten Entwicklungen unvermindert weiter, wie die Polizei bekannt gibt.
Wie wir künstliche Intelligenz einsetzen
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