Was die neue Alkoholsteuer für kleine Brennereien bedeutet

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So wirkt sich die neue Alkoholsteuer auf kleine Brennereien aus
Franziska Bischof leitet in Wartmannsroth den Familienbetrieb "Die Brennerin".
So wirkt sich die neue Alkoholsteuer auf kleine Brennereien aus
Frankens Saalestück/Nico Manger

Zwei Brennereien aus Wartmannsroth und Alsleben rechnen vor, was Spirituosen künftig mehr kosten und warum ihnen andere Entwicklungen größere Sorgen machen.

Obstbrand, Gin oder Himbeergeist aus der Region könnten vom kommenden Jahr an mehr kosten. Die Bundesregierung will die Alkoholsteuer auf Spirituosen zum 1. Januar 2027 um 20 Prozent erhöhen. Betroffen wären auch Schaumwein, Zwischenerzeugnisse und Alcopops. Bier und Wein blieben außen vor.

Franziska Bischof betreibt in Wartmannsroth (Kreis Bad Kissingen) das Familienunternehmen "Die Brennerin". Die staatlich anerkannte Brennerin rechnet damit, dass eine Flasche durch die höhere Steuer etwa einen bis 1,50 Euro teurer für ihre Kundschaft wird.

Für kleine handwerkliche Betriebe sei das weniger problematisch als für große Hersteller. „Kleine Brenner müssen ohnehin schon einen höheren Preis verlangen“, sagt Bischof. Bei günstigeren Spirituosen aus industrieller Produktion falle die Erhöhung stärker ins Gewicht. "Ich glaube, die großen Player stört das viel mehr.", (Plus).