Etwa zweieinhalb Stunden dauert der Auftritt, an die 30 Songs spielt die Band. Insgesamt 17 Musiker und zwölf Tänzer umrahmen das 30-jährige Epizentrum des Konzerts. Helene Fischer singt vom Marathon, den ihr Herz bei einem ganz bestimmten Mann läuft (ob damit der Flori Silbereisen gemeint ist?). Balladen wie "So kann das Leben sein" wechseln ab mit Uptempo-Nummern wie "Ich will immer wieder dieses Fieber spür'n" und "Die Hölle morgen früh". Was nicht fehlen darf und worauf die Menge wartet wie auf ein Gebet: "Atemlos", der Über-Hit der in Sibirien geborenen Ausnahmekünstlerin.
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Auch Cover-Versionen im Programm

Wie üblich, beschränkt sich die Sängerin nicht allein aufs eigene Werk, sondern hat wieder einige Cover-Versionen im Programm. Bei Marius Müller-Westernhagens "Sexy" räkelt sich die 30-Jährige auf einem Sofa in Kussmund-Form. "Seven Nation Army" von den The White Stripes ist zu hören und "Nessaja" aus Peter Maffays Musikmärchen um den Drachen Tabaluga.

Mega-Event auf Rädern

18 Monate dauerten die Vorbereitungen für die Farbenspiel-Tournee, die am 26. Mai im Düsseldorfer ISS Dome startete. Die Produktion ist laut Fischers Management ein Mega- Event auf Rädern: Demnach sind 250 Beteiligte rund sechs Wochen lang durch Europa unterwegs, um 22 Konzerte in 14 Stadien in Deutschland, Österreich, Belgien, Dänemark und der Schweiz auf Beine und Bühne zu stellen. Ein Tross aus 40 Trucks und sieben Nightlinern wird in dieser Zeit über 8000 Kilometer zurücklegen. Allein die Bühne 52 Meter breit, 26 tief und 18 hoch ist wiegt 52 Tonnen. Für die Technik am Abend werden Stromanschlüsse von fast 4000 Ampere verlegt; so viel wie für 2500 Einfamilienhäuser nötig sind.



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