Mit dem geplanten Umbau und der Sanierung des Leichenhauses befasste sich der Bauausschuss am Dienstagnachmittag. Der jüngste Beschluss des Gemeidenrates sieht vor, nur eine Toilette einzubauen; diese soll aber geräumiger sein und vor allem behindertengerecht konzipiert werden.

Neben einem kleinen Aufbewahrungsraum, einem Raum für die Sargkühlung und einem für die Aussegnung wird es auch einen Aufenthaltsraum für Pfarrer und Ministranten und einen Aufenthaltsraum für die Sargträger geben. Rollstuhlfahrer oder Besucher, die auf einen Rollator angewiesen sind, sollen das Leichenhaus in Zukunft über eine breite, flache Rampe erreichen können.

Direkt hinter dem Rathaus hat die Firma "Stapler-Service Obermain" ihren Sitz. Nun möchte der Betrieb auf seinem Grundstück in der Himmelreichstraße die Werkstatt erweitern. "Es handelt sich hier um ein Gewerbegebiet", hielt Bürgermeister Bernhard Storath (CSU) am Dienstag dem Bauausschuss nochmal die Details vor Augen. Nun gab auch der Bauausschuss einstimmig grünes Licht für den geplanten Anbau.

Zufrieden waren die Räte auch mit dem nächsten Punkt: Die Gemeinde muss die von der Stadt Lichtenfels ausgeliehene mobile Fahrbahnverengung in der Sudetenstraße demnächst zurückgeben. Um weiterhin zu gewährleisten, dass der Verkehr hier beruhigt wird, hat sich Bürgermeister Storath nach einer Lösung erkundigt und einen Kostenvoranschlag eingeholt. Rund 1300 Euro würden zwei mobile Verengungen kosten, jetzt möchte das Gemeindeoberhaupt mit den Anwohnern sprechen. Diese müssen sich nicht an den Kosten beteiligen.

"Das ist keine Ortsverschönerung, das ist Verkehrsberuhigung", betonte der Technische Amtsrat Gerhard Schneider. "Ich bin schon ein paar Mal auf den Gehsteig der Brücke angesprochen worden", leitete Bernhard Storath zum nächsten Thema über. Bürger hätten ihn wiederholt auf den schlechten Zustand des Gehsteiges an der Brücke der Ebensfelder Hauptstraße aufmerksam gemacht. Tiefe Löcher, mit Wasser oder Eis gefüllt, und lange Risse im Asphalt kennzeichnen den Gehsteig. "Hier ist das Staatliche Bauamt zuständig. Ich habe schon mit denen gesprochen", sagte Storath.

Genehmigt wurden folgende Bauanträge:

Sascha Plesnivy darf in der Pommernstraße ein Einfamilienhaus mit Doppelgarage errichten. Für die geringfügige Abweichung von der vorgeschriebenen Dachneigung - es handelt sich bei dem Toscana-Haus - um etwa fünf Grad erhält er eine Befreiung von der Festsetzung des Bebauungsplanes.

Simone und Lars Göhring, Kirchgasse 1, dürfen einen überdachten Balkonübergang an ihrem denkmalgeschützten Haus errichten.

Daniela und Holger Kurz dürfen ein Einfamilienwohnhaus mit Garage und Carport in Prächting, Am Brauhausweg, bauen.

Günther Papst darf sein geplantes Einfamilienhaus mit Doppelgarage in Kleukheim, Bergstraße, bauen lassen, wenn die bereits bestehenden Grundstücksanschlüsse nutzt.

Imelda Hellmuth darf in ein jetzt leerstehendes Gebäude auf ihrem Grundstück Fl. Nr. 51 in Birkach eine Autogarage einbauen.