Ein weißer Leder-Clubsessel ist so etwas wie "die Couch" in der Praxis von Ulrike Zeis. "Wer auf diesem Stuhl Platz nimmt, ist bereit, sich zu öffnen", sagt die 36-Jährige, die als Gesundheitspädagogin arbeitet. Seit zwei Jahren führt sie eine Praxis im Bereich alternativer Heilmethoden, hauptsächlich in der Informationsfeldmedizin, um Mensch und Tier zu kurieren. 15 Jahre arbeitete sie in ihrem Beruf als Arzthelferin, bis ein Unfall sie veranlasste, etwas an ihrem Leben zu verändern. Sie machte eine Fortbildung zu Gesundheitspädagogin und eröffnete ihre eigene Praxis.

Ulrike Zeis sagt nicht, dass sie Menschen heilt. Sie spricht auch nicht von Patienten im klassischen Sinn. Sie versuche aber sehr wohl, jene Personen, die sich an sie wenden, auf allen Ebenen wieder ins Gleichgewicht zu bringen. "Für mich ist wichtig, den ganzen Menschen zu betrachten - Körper, Geist und Seele." Ziel sei es, nachhaltig etwas im Lebensumfeld zu verändern. Zu ihr kämen auch viele chronisch Kranke, also Menschen, die zum Beispiel unter Parkinson, Multipler Sklerose oder Depressionen leiden.

Zunächst nimmt Ulrike Zeis die Daten der Hilfesuchenden auf und trägt sie in das speziell für diesen Zweck entwickelte Computerprogramm "Time Waver" ein. Sie trägt ein, was wichtig ist, um den Ist-Zustand zu ermitteln: Krankheiten, Probleme im beruflichen oder familiären Umfeld. Gemeinsam mit dem Ratsuchenden formuliert sie dann das Ziel und hilft dem Menschen, dieses Ziel zu erreichen. Das Computerprogramm unterstützt sie dabei, die fehlenden Parameter zu analysieren und zu ergänzen.

Störende Einflüsse aufspüren

Gesundheitliche Probleme können viele Ursachen haben, sagt die 36-Jährige. Oft seien die Ursachen im Lebensumfeld des Menschen zu finden. Elektrosmogbelastung am Arbeitsplatz, Schimmelpilzbefall der Wohnräume oder Wasseradern unter dem Schlafzimmer rechnet sie ebenso hinzu wie Bewegungsmangel, mineralienarme Ernährung und Suchterkrankungen.

"Ich analysiere die Zusammenhänge von Störungen", sagt sie, "und aktiviere bestenfalls Selbstheilungskräfte". Bei einem Alkoholiker könne sie Impulse setzen. Dabei sei es jedoch wichtig, dass der Mensch, der zu ihr komme, einen bestimmten Zustand ändern möchte.

Die Gesundheitspädagogin unterstützt ihn darin, indem sie ihn unterweist, die Dinge, die er ändern möchte, positiv zu formulieren ("Ich bin glücklich, weil, ..."). Ulrike Zeis versteht sich als Schnittstelle zwischen Körper und Geist. Der Klient und sie fixieren die Informationen gemeinsam auf dem Time-Waver, dem technischen System der Informationfeldmessung.

Freiwilligkeit ist dabei oberste Prämisse. "Wenn jemand nicht zu mir kommt, dann soll's so sein", sagt sie.
Einfluss nehmen könne sie nur in positiver Weise, fährt sie fort. Schließlich sei diese Methode, den Menschen zu helfen, kein Hokuspokus. Dass auch manche Mediziner die alternative Heilmethode anwenden, verdeutlichen die Stellungnahmen von zwei Ärzten, die der Redaktion vorliegen: Ein Arzt aus Euskirchen bestätigt, dass einer seiner Patienten, der an Knieschmerzen litt, nach vierwöchiger Behandlung durch diese Harmonisierungsmethode fast keine Schmerzen mehr hatte.

"Die Tiere sind mir sehr wichtig", ergänzt Ulrike Zeis. Tiere könnten zwar nicht selbst sprechen, aber sie filterten ihre Probleme auch nicht mit dem Verstand. Bestes Beispiel sei ihr Kater Tapsi, den sie aus dem Tierheim holte. Tapsi sei schwer traumatisiert gewesen, weil er misshandelt worden war. Nach der Behandlung - man mag es glauben oder nicht - habe Tapsi nun volles Vertrauen zu seinen Menschenfreunden, lasse sich streicheln und schmuse gern.

Nähere Informationen über die Methodik der Gesundheitspädagogin Ulrike Zeis finden Sie im Internet unter komme-ins-gleichgewicht.de