Das Edelstahl und die Strahler ließen das Wasser leicht azurblau schimmern. Man fühlte sich erinnert an Meereswasser oder an ein Schwimmbad. Zu erleben war dieser Effekt gestern Vormittag in einem Wald unweit von Baiersdorf. Dort wurde der neue Hochbehälter seiner offiziellen Bestimmung übergeben, der den alten ablöst, an dem der Zahn der Zeit genagt hatte.

"Der Ortsteil Baiersdorf erhält damit ein modernes, wirtschaftliches und langlebiges Trinkwasserspeicherwerk, das höchsten Ansprüchen an Hygiene und Trinkwasserqualität genügt", hob Diplom-Ingenieur Ralf Büntig vom Ingenieurbüro USS Consult in Naila hervor. Zudem wartete der Fachmann mit einer Überraschung auf. Die veranschlagten Baukosten von 450 000 Euro werde man nicht erreichen, so Büntig. Vielmehr werde man eine Ersparnis von rund fünf Prozent erzielen, was einem Betrag von 22 500 Euro entspricht.