Rund um die Baustellen für die ICE-Ausbaustrecke ist am Wochenende die Nacht zum Tag geworden. Gleich an drei Punkten hat die Deutsche Bahn weitere Vorbereitungen für den Ausbau der Zugstrecke von zwei auf vier Gleise getroffen. Frank Kniestedt, Pressesprecher für das Großprojekt bei der Bahn, zog am Samstag nach überstandender "Nachtschicht" in der Ziegelstraße zufrieden seine Bilanz: "Es ist alles so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben."

Dass in der Ziegelstraße in der Nacht ein wichtiger Meilenstein für den Bau einer Unterführung der Hochgeschwindigkeitsstrecke gesetzt wurde, sah man in diesem Moment schon gar nicht mehr. Da war das Team der Firma Leonhard Weiß nämlich schon wieder dabei, das Gleisbett herzurichten. In der Nacht wurden dort die Widerlager für die künftige Brücke aus Stahl und Beton rund zehn Meter tief in den Boden gebracht.