Heute gibt es dazu eine Versammlung, zu der nur die Betroffenen persönlich geladen wurden. Die gesamte Belegschaft soll dann am 18. Juni in einer Betriebsversammlung über die Auswirkungen des "Fokus" genannten Restrukturierungsprogramms unterrichtet werden, war aus Mitarbeiterkreisen zu erfahren. Mit der neuen Struktur will der Otto-Konzern insbesondere Synergien zwischen den Marken Otto, Baur und Schwab nutzen. Dementsprechend würden heute zeitgleich an den Standorten Hamburg (Otto), Hanau (Schwab) und Burgkunstadt/Weismain (Baur) die Mitarbeiter von ihren jeweiligen Geschäftsführern über den damit verbundenen Wegfall von Stellen informiert, sagte eine Otto-Sprecherin.

Wie viele Stellen nun tatsächlich abgebaut werden sollen, dazu kursierten auch gestern nur unbestätigte Gerüchte. Fest steht: Die ursprünglich für den Otto-Konzern genannte Maximalzahl von 700 wegfallenden Vollzeitstellen wird wohl mindestens um die Hälfte reduziert. Es könnte also möglicherweise auch bei Baur in weiten Teilen ein sozialverträglicher Stellenabbau möglich sein.

Nach Unternehmensangaben gibt es bei Baur derzeit rund 3300 Vollzeitstellen.