Bisher hat es eine Rahmenvereinbarung über die Entschädigung für Mast-Standorte und Überspannung zwischen dem BBV und den Netzbetreibern gegeben. Diese Vereinbarung ist aber gekündigt worden, da der Bauernverband mit den bisherigen Entschädigungsregelungen nicht mehr einverstanden ist. Gestern trafen sich Ortsobleute und betroffene Bauern vor dem Umspannwerk Redwitz, um ihren Forderungen nach gerechter Entschädigung Nachdruck zu verleihen.
Kreisgeschäftsführer Hans Rebelein machte deutlich, dass bisher die Landwirte eine einmalige Entschädigung bekommen haben und damit die Leitung, solange sie stand, dulden mussten. "Dies ist aus unserer Sicht nicht mehr praktikabel", sagte der Rebelein. Es könne nicht sein, dass der Vater die einmalige Entschädigung bekommt und der Sohn und eventuell noch die Enkel die Mast-Standorte dulden müssen.