Bereits in der Nacht zum Dienstag, berichtet die Polizei in Kitzbühel, hätte die Suchaktion begonnen. Bis nach Oberbayern veröffentlichen Medien sein Foto in der Hoffnung, Heinz S. könnte von anderen Skifahrern gesehen worden sein. Auch die Familie des Mannes, berichteten Medien, sei nach Kirchberg gereist, um bei der Suche zu helfen. Sie war ohne Erfolg. Eine Gruppe von italienischen Skifahrern fanden die Leiche des Mannes am Mittwoch in einem Bachbett.

Nach Aussage der Tiroler Polizei ist der Skifahrer am Montag mit dem Lift alleine bergwärts gefahren und bei der ersten Station ausgestiegen. Er hätte dann den Pistenbereich verlassen und entlang eines Waldstückes den Weg in den sogenannten "Variantenbereich" gewählt. Er sei dann in ein sehr steiles Stück gefahren.
"Das Gelände ist so steil und es liegt soviel Schnee, dass man nicht mehr bergwärts kommt", sagt der Polizist, der bei der Bergung die Spuren sicherte.
Also habe Heinz S. den Weg nach unten gesucht. Wohl in der Hoffnung entlang des Baches weiter unten wieder auf die Piste zu gelangen, habe er sich zu Fuß auf den Weg gemacht. In diesem Bachbett fanden ihn dann die italienischen Skifahrer. Heinz S. konnte selbst keine Hilfe rufen, da er kein Handy dabei hatte. Die Polizei vor Ort geht von einer Erschöpfung aus. "Einen Sturz können wir eher ausschließen", sagt der mit dem Fall betraute Beamte. Eine Obduktion am Donnerstag ergab, dass Heinz S. ohne weitere Verletzungen erfroren war.

In dem Vermisstenaufruf war von einem "sehr geselligen" Menschen die Rede, in seiner Heimat Strössendorf ist er als "liebevoller Ehemann und Familienvater", in Erinnerung. Im Altenkunstater Ortsteil war insbesondere seine fantastische Gartenanlage bekannt.