Ein Schloss, Gold und Juwelen, täglich die allerfeinsten Speisen: So muss es - haben wir gedacht - bei Königs zugehen. Einfach unermesslicher Reichtum und Luxus pur.

Aber die gekrönten Häupter sind auch nicht mehr das, was sie früher mal waren. Nehmen wir nur die britische Königin Elisabeth II., die immerhin schon seit 63 Jahren ihre Untertanen regiert. Wenn wir es wagen, an Ihrer Majestät Kritik zu üben, dann nicht etwa, weil wir meinen, dass auch auf der Insel die Republik ausgerufen werden müsste. Oder dass die Queen endlich abtreten sollte zugunsten des ewigen Thronfolgers Prinz Charles, der ein ganz passabler Typ mit Biobauernhof sein soll.

Nein, Elisabeth II., deren Privatvermögen auf 650 Millionen US-Dollar geschätzt wird, geruht einen neuen Chauffeur zu suchen. Nach dem Motto: viel Arbeit - karger Lohn. Der gute Mann soll nämlich sieben Tage die Woche zur Verfügung stehen, um seine Chefin in ihrer Nobel karosse von da nach dort zu kutschieren. Dafür bekommt der Blechkutscher gerade mal 2500 Euro brutto im Monat. Die Mahlzeiten im Buckingham Palast sind frei, aber für die Unterkunft im königlichen Gesindehaus wird noch was abgezogen wird.

Ganz schön knausrig, Majestät!