Das Projekt mit voraussichtlichen Gesamtkosten von 1,8 Millionen Euro hat die Stadt im Rahmen der "Förderoffensive Nordostbayern" beim Amt für Ländliche Entwicklung Oberfranken angemeldet. Der positive Bescheid liegt nun im Rathaus vor. Bürgermeister Alfred Kolenda (UKW) bedankte sich in der Stadtratssitzung am Dienstagabend bei allen Behörden, dem Abteilungsleiter Lothar Winkler vom Amt für Ländliche Entwicklung, Landrat Klaus Peter Söllner sowie dem Architekturbüro Lauer & Lebok für die Unterstützung.
Vor wenigen Tagen hat nun eine weitere Vorbesprechung mit Vereinsvertretern, Firmen und dem Stadtrat für die Erstellung des Nutzungskonzeptes stattgefunden, sagte Kolenda. Er schaute auf eine gelungene Veranstaltung und gute Ansätze, die aufzeigten, dass der Bedarf nach Räumlichkeiten für Vereine und ein Kulturzentrum da ist.
Die ersten Ergebnisse sollten auch Thema bei der Kupferberger Bürgerversammlung am Freitag, 23. Juni, um 19 Uhr im FC-Sportheim sein, sagte Stadtrat Bernd Stocker (UKW). Nächster Treff der Runde ist am kommenden Dienstag, 6. Juni, um 19 Uhr im Rathaus. Neben den ersten Informationen gehe es auch darum weitere Personen zum Mitmachen anzuregen, denn jeder Kopf und jeder Gedanke seien wichtig.
Als Ziel nannte Stocker, dass in den darauffolgenden Wochen erste Ergebnisse erarbeitet und etwas Konkretes auf dem Tisch liegen solle. Dem pflichtete Werner Stapf (UKW) pflichtete bei und sprach sich dafür aus die Bürger, Vereine und Institutionen stetig zu informieren, wie und was gemacht werden soll.
Bürgermeister Alfred Kolenda (UKW) kündigte aus den weiteren Beratungen des Stadtentwicklungs- und Bauausschusses an, dass die Arbeiten für die energetische Sanierung und Barrierefreiheit des Rathauses noch in diesem Jahr 2017 mit dem Glockenturm sowie der Wohnung, den Toiletten und dem Bürgermeisterzimmer beginnen sollen.
Die Stadt Kupferberg und der Markt Ludwigschorgast haben sich auf die erforderliche Erneuerung der Ablaufleitungen vom Durchlaufbecken am Bauhof Ludwigschorgast zum Pumpwerk an der Bahnlinie verständigt. Man kam überein, die Kosten für den gemeinsam genutzten Strang nach der hydraulischen Belastung aufzuteilen. Voranschlagt wurden (ohne Nebenkosten) Baukosten von 196 382 Euro. Die Bauarbeiten wurden dann nach der erfolgten Ausschreibung an die Firma Günther-Bau aus Stadtsteinach vergeben.Für Ludwigschorgast fallen Koste von insgesamt 101 344 Euro an, der KOstenanteil der Stadt Kupferberg beträgt 1245 20 Euro.