Für allerlei Zwei-, Vier- oder Noch-Mehr-Beiner braucht man dazu eine Erlaubnis der Gemeinde und eine Meldung an die untere Naturschutzbehörde.

Es gibt sogar eine sehr aufschlussreiche Liste jener Tierarten, bei der man eher vorsichtig sein und zumindest vorher mal fragen sollte. In Bayern betrifft das zum Beispiel in der Rubrik Säugetiere das Riesenkänguru (aber nur das männliche, fragen sie mich nicht, warum), alle Arten von Großbären, See-Elefanten, Killerwale und Nashörner.

Aber auch bei manchen Vögeln (Goliathreiher), Wirbellosen (kleiner blaugeringelter Krake) und Reptilien (alle Anakondas oder Alligatorschildkröten) sollte man sich lieber in Zurückhaltung üben. Ebenso bei einigen Fisch arten, wobei es hier schon schwierig wird.
Was ein Hammerhai ist, kann ich mir ja noch denken, aber haben Sie eine Ahnung, was sich hinter Petermännchen oder Himmelsguckern verbirgt?

Wo das alles steht? Im bayerischen Landesstraf- und Verordnungsgesetz und in der Bundesartenschutzverordnung. Dort ist all das geregelt. Wer das geschrieben hat? Keine Ahnung - vielleicht ein schwarz-bekitteltes Petermännchen...