Weihnachten und Corona, wie kann das zusammengehen? Man mag es sich gar nicht vorstellen: Heiligabend ohne Gottesdienst und ohne große Bescherung mit der Familie - die Feiertage jeweils nur im kleinen Kreis und in den eigenen vier Wänden. Live-Chats statt Gemütlichkeit im Kerzenschein - Telefonate statt Umarmungen. Dieses Szenario rückt näher.

Ich hab' mir die Tage mal Gedanken gemacht, was wir denn heuer so singen könnten unterm Tannenbaum. Viele Weihnachtslieder klingen im Original doch etwas albern, wenn man sie mit Abstand schmettern muss. Daher habe ich die Titel etwas umformuliert.

Zehn Lieder für die stade Zeit sind mir tatsächlich eingefallen, hier mein persönliches Ranking - wie früher bei den Schlagern der Woche - in umgekehrter Reihenfolge:

10. Sars über Bethlehem, zeig' uns den Weg 9. Impftröpfchen, fein's Stöffchen, wann stehst Du bereit? 8. Es ist ein V'rus entsprungen 7. Morgen, Kinder, wird's nichts geben 6. Schiefer die Masken nie sitzen 5. Lasst uns roh und deppert sein (mein Beitrag für alle Querdenker) 4. Ihr Kinderlein kommet, oh kommet bloß nicht 3. Macht zu, die Tür ...

2. Horch, nichts kommt von draußen rein 1. Stille Nacht

Zugegeben, alles etwas schräg und gewöhnungsbedürftig. Daher hoffe ich jetzt einfach inständig, dass doch noch ein Wunder geschieht und das Fest der Feste wenigstens halbwegs "normal" gefeiert werden kann.