Polizei-Pressesprecher Alexander Czech konnte am Mittwoch noch keine Angaben darüber machen, ob die Taten im Zusammenhang zu sehen sind. Auch die Zeugenhinweise halten sich offenbar in Grenzen. "Natürlich bekommen wir immer wieder Meldungen von Bürgern, die ein verdächtiges Fahrzeug wahrgenommen haben", so Czech. Diese Informationen würden natürlich sofort an die Ermittler weitergegeben, die die Einbrüche in ganz Oberfranken in Bezug auf die Spuren miteinander vergleichen.

Bei den Ganoven, die am vergangenen Donnerstag drei Einfamilienwohnhäuser im Kulmbacher Stadtteil Petzmannsberg heimgesucht hatten, liegt die Vermutung nahe, dass es sich um die gleichen Täter handelt. Während sie bei der Durchsuchung der Gebäude in der Straße "Am Dürren Bach" leer ausgingen, entwendeten sie aus einem Anwesen "Am Gartenfeld" Schmuck im Wert von etwa 3500 Euro.

Parallelen gibt es zum Einbruch in Rothwind, wo die Täter tags darauf ebenfalls einige Schmuckstücke erbeuteten. Der Entwendungsschaden bewegt sich hier im dreistelligen Eurobereich.

Möglicherweise haben zwei unbekannte Männer etwas mit den Einbrüchen zu tun. Eine Anwohnerin in Petzmannsberg hatte die beiden Verdächtigen gegen 17.45 Uhr in der Nähe der betroffenen Wohnhäuser gesehen. Als sie Blickkontakt zu den Fremden aufnahm, rannten diese davon.

Die Bayreuther Kriminalpolizei sucht weitere Zeugen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe: Wer hat am Donnerstag, 1. Dezember, in Petzmannsberg beziehungsweise am Freitag, 2. Dezember, in Rothwind verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen? Hinweise nimmt die Kripo unter der Telefonnummer 0921/5060 entgegen.