Die Resonanz war überwältigend: Das Gotteshaus war voll besetzt, 160 Jungen und Mädchen, überwiegend aus den fünften und sechsten Klassen, trugen mit ihren Stimmen und Instrumenten die frohe Botschaft von der Geburt Jesu Christi mit kindlichem Eifer bis in den letzten Winkel des Gotteshauses.

"Frohe Weihnacht, merry christmas, ja die Freud' ist überall", jubilierten Schüler aus den fünften und sechsten Klassen. Als die Jungen und Mädchen der Klasse 5b die Weise "Vor langer Zeit in Bethlehem" anstimmte, wurde vor dem geistigen Auge der Zuhörer das Geschehen in der Krippe zu Bethlehem lebendig.

Verschneite Winterlandschaften kamen einen in den Sinn, als die Schulband mit Schwung und Elan den Klassiker "Winter Wonderland" interpretierte. Passend dazu sangen Hanna Wischniowsky und Verena Voit (beide 8d) den romantischen Evergreen "White Christmas", bei dem es so manchem Zuhörer warm ums Herz wurde. Emotional wurde es auch, als der Schulchor und die Chorklasse 6c unter der Leitung von Josef Pensler den gefühlvollen Popklassiker "Mad World" vortrugen.


Auch Lehrer stimmten mit ein

Nicht nur die Schüler, auch die Lehrer wussten immer wieder stimmlich zu begeistern. Mit ihrer kraftvollen Soul-Stimme zog Referendarin Julia Christl Alt und Jung in ihren Bann. Begleitet wurde sie von Gitarrist Marco Ganzmann, der ebenfalls Lehramtsanwärter ist. Schulleiterin Monika Hild dachte über das "Zeitfenster Advent" nach. Sie ermunterte die Zuhörer, im vorweihnachtlichen Trubel auch einmal eine Pause einzulegen.

Dazu leistete auch das Weihnachtskonzert der Realschule seinen Beitrag. "Nehmen Sie die Freude des Konzerts mit nach Hause", sagte Pfarrerin Bettina Weber, die den Besuchern auch einen Segenswunsch mitgab.
Zum Abschluss des festlichen Musikabends stimmten alle in die bekannte Weise "Macht hoch die Tür, die Tor macht weit" ein, um wie zu Beginn der Veranstaltung den "Herr der Herrlichkeit" noch einmal willkommen zu heißen.