Mit dieser Münze soll die Einführung der Europa-Flagge vor 30 Jahren gefeiert werden.

Doch die schnurstracks auf die Pleite zusteuernden Griechen bräuchten selbst dringend solche Geldstücke. Inzwischen spricht sogar die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, Klartext, nennt den Grexit "eine Möglichkeit". Das, so sagt sie, wäre kein Spaziergang, aber auch nicht das Ende des Euro.
Ja was wird das denn nun? Griechenland nicht mehr in der Eurozone und künftig mit der Drachme als Währung? Austritt, aber Verbleib des Euro als Zahlungsmittel? Einführung einer Parallelwährung?

Fest steht nur: Unsere südlichen Nachbarn vertrauen niemandem mehr - sie gehen auf Nummer sicher: Seit Anfang des Jahres haben sie knapp 30 Millionen Euro von ihren Sparkonten abgehoben.

Bargeldzahlungen sind auf privater Ebene sicher eine Alternative, im staatlichen Bereich aber schlicht unmöglich.

Ich plädiere deshalb für den Bitcoin als neue Währung Griechenlands. Das Internet-Zahlungsmittel wird durch komplizierte Berechnungen am Computer erzeugt und hat den Vorteil, dass es inflationssicher ist und von keiner Notenbank der Welt beeinflusst werden kann. Den Griechen, die sich ohnehin nicht gern in die (finanziellen) Karten schauen lassen wollen, käme das sehr zupass.

Die Kryptowährung wird zudem immer beliebter und mittlerweile sogar von Unternehmen wie Microsoft oder Tesla akzeptiert.

Also, Ihr Griechen, holt Euch den Bitcoin. Der Werbeslogan "Bitte ein Bit!" hätte dann plötzlich eine ganz neue Bedeutung...