Peru ist atemberaubend! Nicht nur wegen der dünnen Luft auf den Andengipfeln, sondern wegen der landschaftlichen Vielfalt und dem kulturellen Reichtum des Landes, der auf dem Erbe einer Hochkultur basiert, die im ganzen Land ihre Spuren hinterlassen hat: dem Reich der Inka.
Der Fotojournalist Heiko Beyer hat schon auf seiner ersten Reise erkannt: Peru verstehen bedeutet, zurückzugehen in die bewegte Geschichte des Landes, aus allen Landesteilen die einzelnen Fragmente wie die Teile eines Puzzles zusammenzutragen. Die Wege waren weit und anstrengend, oft fernab aller Zivilisation, aber immer interessant und aufregend.
So machte sich der Südamerikaspezialist auf, um tief in der Bergwelt der Anden das Volk der Q'eros, der "letzten Inka" zu besuchen.

Lebensfeindliche Küstenwüste

Durch die lebensfeindliche Küstenwüste zog er hinauf ins Altiplano zum legendenumwobenen Titicacasee.
Eine Expedition brachte den Fotojournalisten in das Labyrinth des Colca-Canyons, er bestieg die Eisriesen der Kordilleren und wanderte hinab durch den Nebelregenwald in den dampfenden Amazonas. Und natürlich durfte auch die legendäre Ruinenstadt Machu Picchu der Inka nicht fehlen.
Am Ende vieler Reisen hatten sich die Einzelteile zu einem harmonischen Ganzen zusammengefügt: Zu Peru, dem Erbe der Inka.