Spaß gehört beim Altstadtfestlauf in Kulmbach natürlich dazu, doch nur lustig ist der sportliche Wettkampf nicht. 24 Firmen und Gruppierungen beteiligten sich in diesem Jahr. Und alle gaben ihr Bestes. Mit einer Superzeit von 16 Minuten und 12 Sekunden konnte sich das Team "Binatural Foods" als allerbeste Mannschaft fürs Finale qualifizieren.


Titel verteidigt

Und dort verteidigte die Mannschaft ihren Titel. "Wir sind alle superfit. Wir sind ja eine neue Firma und wollen noch in diesem Jahr starten", erklärte Philipp Metzner stellvertretend für alle. Mit von der Partie waren außerdem noch Matthias Sam, Stefan Wolf, Philipp und Leon Metzner sowie Luca Schelter. "Trainieren mussten wir nicht. Wir sind von Natur aus so - gesunde Ernährung ist doch alles", sagten alle lachend.

Doch da hatten die fünf dynamischen Jungs die Rechnung wohl ohne die Polizei gemacht. Denn die hatte sich eine ganz besondere Taktik zurechtgelegt. Erst mal tief stapeln, dann kräftig zulegen. In der ersten Runde ließen die fünf Kulmbacher Polizisten großzügig den Sportlern den Vortritt. Doch im Finale gaben die Polizisten alles. Erst auf den letzten Metern konnte das Team von Binatural in einem atemberaubenden Schlusssprint die Polizei abhängen. "Schneller als die Polizei erlaubt" bekam eine völlig neue Bedeutung. Das Team von CrossFit kam auf Rang drei.

Beim Altstadtfirmenlauf gab es jede Menge sportliche Überraschungen. Ireks trat gleich mit zwei Mannschaften an: den Sahneschnittchen und den Baker Boys. Die Sahneschnittchen kamen zwar nicht ins Finale, heimsten aber den Preis für das kreativste Outfit ein. Verdient hätten allerdings auch andere einen Anerkennungspreis: Die Stadt Kulmbach hatte als Staffelstab ein gelbes Stadtschild mit der Aufschrift "Universitätsstadt Kulmbach", der Verein Tanzsport Kulmbach kam in lilafarbenen Röckchen und die Kulmbacher Brauerei hatte eine Flasche als Staffelstab.

Witzig war auch die Idee, die das Unternehmen E-Commerce hatte: Die IT-Jungs wollten gegen das Vorurteil, dass Computerfreaks nicht sportlich sind, ankämpfen und qualifizierte sich ebenfalls für die Finalrunde. Doch bei der zweiten Runde war eben Ausdauer gefragt; diejenigen, die schon länger trainieren, hatten einen klaren Heimvorteil.

Beim Firmenlauf waren übrigens nicht nur Zweibeiner am Start, sondern in manchen Staffeln waren auch Hunde mit von der Partie, allerdings an der Leine.