Der Angeklagte gehörte zu einer Gruppe von Personen, denen seit dem Spätsommer des vergangenen Jahres wegen verschiedenster Drogendelikte der Prozess gemacht wurde. Dreh- und Angelpunkt der Gruppe war ein szenebekannter 57-jähriger Mann, der bereits im November wegen einer Vielzahl von Fällen zu fünf Jahren Haft verurteilt wurde.

Der "Drogenring" war nach einer Großrazzia der Polizei vor gut einem Jahr aufgeflogen. Der jetzt verurteilte 42-jährige hatte angegeben, aus Geldnot um seine eigene Sucht zu finanzieren, gehandelt zu haben. Dem Angeklagten war mehrfach die Fahrerlaubnis entzogen worden, so dass er zunächst seinen Beruf als Busfahrer, später als Lkw-Fahrer, verloren hatte.