Auch für infranken.de war der Osterhase in diesem Jahr im Kreis Kronach unterwegs und hat drei Eier voller Überraschungen versteckt.

In verschiedenen Ortschaften über den Landkreis verteilt, können die drei Ostereier gefunden werden. Neben ein paar Kleinigkeiten befindet sich im Ei ein Code, der für einen größeren Preis steht.

Bis zum 19. April 2017 um 24 Uhr muss dieser Code mit dem Namen des Finders, dessen Telefonnummer und Adresse an redaktion.kronach@infranken.de geschickt werden.

Das Redaktionsteam meldet sich dann im Laufe der nächsten Woche bei den Gewinnern und verrät den Preis. Der Code kann nur einmal eingelöst werden.

Zu jedem Versteck hat der Osterhase ein paar Hinweise gegeben. Wenn Sie wissen, wo er die Ostereier des Fränkischen Tags versteckt hat, schauen Sie nach und schnappen sich das Ei. Schnell sein lohnt sich.

1. Hinter unserem ersten Osterei geht es ganz schön rund: Über die Umgehungsstraße brausen Autos und Lkw. Ein paar Meter weiter hat es sich zwar einen "steinigen", dafür aber deutlich ruhigeren Weg ausgesucht. Normalerweise kommen hier nur Radfahrer und Spaziergänger vorbei. Dabei liegt das gar nicht so weit von der Ortseinfahrt der Flößerstadt entfernt. Getarnt hat sich das Ei am Fuß eines dicken Brockens aus der Zeit des Karbon.

2. Vorbeigelaufen ist an unserem zweiten Versteck wohl schon so gut wie jeder Kronacher - sogar, wenn er größere Veranstaltungen wie den Weihnachtsmarkt oder das Weinfest eher meidet. Immerhin erfreut es Lesefreunde schon seit acht Jahren an einer der meistfrequentierten Stellen der Kreisstadt.

3. Unser drittes Osterei liegt in einem staatlich anerkannten Erholungsort, der auf 625 Metern liegt. Ein Tisch und zwei Bänke schützen das Ei vor Sonne und Regen. Von seinem Versteck aus hat es einen tollen Blick auf das Wahrzeichen der Gemeinde: den gläsernen Obelisken, um den Autos ihre Runden drehen.

Osterbräuche

Osterhase: Es gibt mehrere Ansatzpunkte, woher der Brauch kommt:

1. Hasen gelten als besonders fruchtbar und paarungsfreudig in der vorösterlichen Zeit. Somit sind die Tiere Frühlingsboten und Symbol für die Auferstehung und das Leben.

2. Feldhasen verstecken sich in Mulden und hoppeln bei Gefahr davon. Dieses Verhalten beförderte den Glauben, dass die Tiere in den Mulden die Eier legen.

3. Eine österliche Tradition ist auch das Backen eines Osterlamms. Eine Theorie besagt, dass der Osterhase ein missglückt gebackenes Lamm darstellen soll.

Kirchenglocken: Nach dem Volksglauben fliegen die Glocken an den Kartagen nach Rom. Angeblich holen sie den päpstlichen Ostersegen. In der Osternacht kehren sie zurück. Bis dahin ziehen Kinder mit Ratschen durchs Dorf, um zum Gottesdienst zu rufen. lk