Zu Beginn der Straßensanierung in der Bahnhofsiedlung von Burggrub wurden beim Jour-fixe-Termin am Montag an der Baustelle die einzelnen Schritte besprochen. Mit der Ausführung der Arbeiten hat der Gemeinderat die Firma STL Sonneberg beauftragt. Diese hatte das wirtschaftlichste und günstigste Angebot abgegeben. Von neun angefragten Firmen hatten nur zwei mit einem Angebot reagiert.

Die Kosten für den Vollausbau der Bahnhofsiedlung mit Erschließung und Erneuerung der Wasserleitung sowie den Einbau von Leerrohren für einen zukünftigen Glasfaserausbau betragen laut Angebot 746 645 Euro. Geschäftsführer und Bauleiter Udo Madewitz vom Ingenieurbüro HTS Plan aus Kronach erläuterte im Beisein von H. Häfner von der Firma STL und Matthias Rauh vom Bayernwerk die Planungen. Die Gemeinde habe die Gelegenheit genutzt, entlang des ehemaligen Bahndammes drei Grundstücke als Bauparzellen auszuweisen und zu erschließen. Dies sei günstig, weil die Gemeinde am Ende der Ortsstraße Bahnhofsiedlung einen Wendehammer vergrößern wolle und damit weitere Grundstücke als Bauflächen erschließen könne.

Neue Baugrundstücke

Laut Madewitz entstehen drei Baugrundstücke in Flächengrößen von jeweils 700 bis 800 Quadratmetern. Bürgermeister Rainer Detsch spricht von einer klassischen Innenverdichtung, indem man bestehende Baulücken attraktiv gestaltet und damit die weitere Nachfrage bedient.

Des Weiteren werde die Bahnhofsiedlung voll ausgebaut, so Madewitz. Dabei werde auch die Wasserleitung erneuert. Im Zuge der Erdarbeiten wird seinen Worten nach der ehemalige Bahndamm im Bereich Bahnhofsiedlung Nummer 16 bis zum Durchlass des Lochbaches auf einem kurzen Teilstück abgetragen. Anschließend erfolgt die Neuverlegung der Wasserleitung, beginnend am Schieberkreuz in der Schützenstraße, auf circa 410 Metern Länge. In diesem Zusammenhang werden auch die Hausanschlüsse für die Wasserleitung jeweils bis in die Privatgrundstücke neu verlegt.

Beim Ausbau der Bahnhofsiedlung wird die Firma Bayernwerk Netz auch die vorhandene 0,4-kV-Freileitung durch Erdkabel ersetzen. Danach erfolgt der Straßenausbau auf einer Länge von etwa 343 Metern bei einer Ausbaubreite zwischen den Borden von vier Metern bis 4,70 Metern. Die Borde beziehungsweise die jeweiligen Randbereiche sind mit Granitbordsteinen sowie Granitkleinpflaster vorgesehen. Mit eingebaut wird auch eine Verrohrung für eine spätere Glasfaseranbindung. Die gesamte Baumaßnahme soll bis 31. Oktober abgeschlossen sein.