Nach dem Abstieg des TSV Windheim aus der Tischtennis-Landesliga sind neben der TS Kronach wieder zwei Mannschaften in der Herren-Oberfrankenliga vertreten.
Der TSV Windheim musste nach nur einjähriger Zugehörigkeit zur Landesliga Nordwest wieder absteigen und belegt nach der Vorrunde den dritten Platz mit 13:7 Punkten. Hätte man beim Mitabsteiger Post-SV Bamberg gewonnen, wäre man punktgleich mit der TS Arzberg auf dem Relegationsplatz in die Weihnachtspause gegangen.
Die Windheimer starteten ganz stark und hatten nach sechs Spielen 11:1 Punkte auf ihrem Konto. Ärgerlich war die 7:9-Niederlage beim TTC Neunkirchen. Außerdem musste man sich dem souveränen Spitzenreiter TTC Creußen geschlagen geben. Diesen drei Niederlagen standen sechs Siege und ein Unentschieden (im Kreisduell bei der TS Kronach) gegenüber. Noch dürfen die Windheimer hoffen, den zweiten Platz zu erreichen.
Im vorderen Paarkreuz belegt Stefan Schirmer mit einer Bilanz von 11:7 den sechsten Platz unter 23 Akteuren ein. Nicht so gut lief es für die Nummer 2, Matthias Trebes (5:14). Herausragend ist die Bilanz vom Fritz Schröppel in der "Mitte". Mit 17:2 Spielen ist er in diesem Feld der Beste der Oberfrankenliga. Daher muss Schröppel für Trebes in der Rückrunde ins erste Paarkreuz aufrücken.
Positiv ist auch das Resultat von Armin Raab (12:7) als Nummer 4. Im hinteren Paarkreuz liegt Volker Wich knapp im negativen Bereich (8:9). Auf 4:8 Punkte kam Neuzugang Udo Greser. Als Ergänzungsspieler war Andreas Trebes (2:2) zweimal im Einsatz. Einmal musste Milan Gruber (0:2) aushelfen.
Im Doppel waren Schirmer/ Schröppel eine Bank (11:1). Die weiteren Bilanzen: Raab/Wich 6:4, M. Trebes/Greser 2:5, Greser/A. Trebes 1:0, Trebes/Trebes 0:1, M. Trebes /Gruber 0:1.


Ausgeglichenes Punktekonto

Die TS Kronach belegt mit einem ausgeglichenen Punktekonto (10:10) den sechsten Rang und steht damit "jenseits von Gut und Böse". Eigentlich hatten die TSK-Herren keinen schlechten Saisonauftakt, denn in den ersten fünf Spielen unterlagen sie nur gegen Creußen, so dass sie sich mit 7:3 Punkten im vorderen Tabellenbereich waren. Doch in den restlichen fünf Begegnungen schafften sie nur noch einen Sieg und ein Unentschieden. Somit haben sie nun fünf Punkte Rückstand zum zweiten Platz und ebenso viele Zähler Vorsprung zu einem Abstiegsplatz.
Herausragender Akteur bei der Turnerschaft ist Spitzenspieler Christoph Teille. Mit seiner Bilanz von 17:3 ist er neben dem Hofer Cirpaci-Szanto (16:2) der beste Spieler der Oberfrankenliga. Ansonsten hat vom Stammsextett nur noch Mannschaftsführer Michael Bittruf im hinteren Paarkreuz eine positive Bilanz (9:6). Die weiteren Resultate: 2. Andre Rauscher 6:11, 3. Andreas Eichner 8:10, 4. Yannik Rauscher 6:11, 6. Michael Gehring 2:11. - Doppel: Teille/A. Rauscher 8:4, Y. Rauscher/Bittruf 5:4, Eichner/Gehring 1:8, Teile/Y. Rauscher 1:0.