Zuvor informierte sie sich über die Städtepartnerschaft zwischen Kronach und Rhodt unter Rietburg. "Die Lebensfreude haben wir gemeinsam", stellte Dreyer als Parallele zwischen Rheinland-Pfalz und Oberfranken fest.
"Große Unterschiede" gibt es ihr zufolge dennoch, vor allem was die Familien- und Bildungspolitik angeht. Das habe vor allem mit den unterschiedlichen Regierungen zu tun: In der Rheinland-Pflalz regiere seit über 20 Jahren die SPD, in Bayern dagegen seit Jahrzehnten die CSU. "Wir haben unterschiedliche Akzente und Herangehensweisen", sagte Dreyer.

Den Besuch in Oberfranken - die im Januar gewählte Ministerpräsidentin kam direkt aus Bayreuth - habe sie genossen. "Es ist schön, sich auszutauschen. Ich hatte fruchtbare Gespräche", freute sich die SPD-Politikerin.

Zuvor informierte Ralf Völkl, Stadtverbandsvorsitzender der SPD, über die Anfänge und Entwicklung der Partnerschaft zwischen Kronach und Rhodt unter Rietburg, die heuer seit 60 Jahren besteht. "Guter Wein und gutes Bier verbinden sich eben gut", scherzte Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein (FW).

Museologe Alexander Süß führte Malu Dreyer durch die Fränkische Galerie und zeigte ihr vor allem die Werke Lucas Cranachs. Am Schluss durfte ein Eintrag ins Goldene Buch der Stadt natürlich nicht fehlen. Dreyer verewigte sich darin mit den Worten: "Danke für die Gastfreundschaft. Eine wunderbare Stadt, eine beeindruckende Festung! Alles Gute weiterhin!"