Michael Höfner feierte am vergangenen Christ-Königssonntag in der Johannisthaler Kirche "Sankt Marien" sein 50. Jubiläum als Organist.

Hierzu gratulierte Pater Maximilian Kray im Rahmen eines Eucharistie-Gottesdienstes mit herzlichen Worten und überreichte eine Dankurkunde, unterzeichnet vom Bamberger Erzbischof Ludwig Schick. Voll des Lobes war ebenfalls Diakon Georg Zenk, der über die fünf Jahrzehnte hinweg, mit dem Jubilar immer eng mit vielen Pfarreien im Verbund von Kronach-Süd zusammenarbeitete.


Start als Zwölfjähriger

Zenk ging in seinen Ausführungen mit einem Zeitungsartikel aus dem Jahre 1966 auf den Start des seinerzeitigen zwölfjährigen Michael Höfner als Kirchenmusiker ein. Selbst das Fernsehen war damals nach Johannisthal gekommen. Angespornt wurde der Geehrte bereits im Alter von acht Jahren von seinem Vater, dem Gärtner Karl Höfner. Dieser war einst rund sieben Jahrzehnte als Organist unermüdlich im Einsatz. Ausgebildet und unterrichtet wurde Michael Höfner dann im Alter von zehn Jahren am Klavier und der Orgel von Hans Hoffmann in Kronach. Kirchenpfleger Ludwig Blomenhofer schloss sich den Lobesworten der Geistlichen an und freute sich über die großartige Unterstützung des Jubilars. Der 62-jährige technische Angestellte Michael Höfner dankte für die hohe Auszeichnung und meinte, dass er, so lange es ihm möglich sei, als Organist weiterhin zur Ehre Gottes und den Pfarreien tätig zu sein. Und weiter: "Der Sonntagvormittag ist daher für mich jedenfalls fest eingeplant, um die Kirchenbesucher mit Musik zu begleiten". Von diesen erhielt er zum Abschluss viel Beifall.