Das Unternehmen KS Werkzeugbau mit Sitz in Neuses hat vergangenen Dienstag einen Insolvenzantrag gestellt. Vorläufig ist geplant, die Produktion aufrechtzuerhalten, um alle vorhandenen Aufträge fristgerecht ausliefern zu können. Bei KS Werkzeugbau waren zuletzt 35 Mitarbeiter beschäftigt, wie das Unternehmen mitteilte.

"Wir haben einen vorläufigen Insolvenzverwalter beauftragt, halten den Betrieb dabei aber aufrecht", bestätigte gestern die geschäftsführende Gesellschafterin Sabine Putschky. KS Werkzeugbau sei vor allem durch den Wegfall eines Großkunden in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. "Wenn man solch einen Großauftrag hat und der bricht einem weg, dann muss man das melden", beschreibt Putschky, wie es zum Stellen des Insolvenzantrags gekommen ist. Jetzt befinde sich das Unternehmen in einer Phase, in der nicht klar sei, ob das Geschäft ohne Hilfe aufrechterhalten werden kann.