Noch gibt es keine Zahlen. Wenn man eine Zwischenbilanz vom Kronacher Freischießen ziehen will, kann man sich nur auf Eindrücke verlassen. Dass wegen des Regens weniger los ist als im Vorjahr, haben sowohl Polizei als auch Schützen beziehungsweise Festwirte bemerkt.

Trotzdem freut sich Schützenmeister Frank Jungkunz, dass die Kronacher so "robust" sind und auch bei regnerischem Wetter auf die Hofwiese kommen, sich wetterfest einpacken und das Freischießen 2014 genießen.
Er habe mit einem der beiden Festwirte im Schützenhaus, Daniel Ivascenko gesprochen, der bestätigt habe, dass aufgrund des Regens im Biergarten weniger los sei.Trotzdem ist man zufrieden mit dem bisherigen Verlauf. Genau wie die Polizei Kronach.

Polizeihauptkommissar Alexander Doppel erklärte auf Nachfrage, dass es zu keinen größeren Vorfällen gekommen sei.


Körperverletzung und Unfallflucht

Er spricht von kleineren Delikten, einer Körperverletzung am Bahnhofsplatz, einer Unfallflucht in der Hasslachgasse oder einem Fahrzeug, das abgeschleppt wurde, weil es in der Feuerwehranfahrtszone geparkt hatte.
"Das erste Wochenende war relativ ruhig im Vergleich zum Vorjahr. Das hängt auch mit dem schlechten Wetter zusammen, deshalb waren die ersten XXL-Nächte nicht so stark besucht wie in den Vorjahren", weiß Doppel.Nach dem verregneten ersten Freischießen-Wochenende hofft Schützenmeister Frank Jungkunz nun erst einmal auf eine gute Woche und ein gutes zweites Wochenende - ohne Regen.