Vielerorts im Landkreis werden in diesen Tagen Maibäume aufgestellt. An einen ganz besonderen kann sich Förster Peter Schmittnägel sehr gut erinnern. Es war im April 1969. Schmittnägel war damals 19 Jahre alt, Forstpraktikant und wurde Augenzeuge, wie eine Fichte gefällt und als Maibaum auf die Reise nach Berlin geschickt wurde.

"Das war etwas Besonderes", erinnert sich Schmittnägel, der aus dem Wallenfelser Ortsteil Wellesbach stammt und dessen Vater Willi damals der zuständige Förster war. Die damalige Aktion ging auf eine Initiative von Bürgermeister Franz Müller-Zeh zurück, der laut Schmittnägel bei den Berlinern Werbung für den Frankenwald, speziell aber für Wallenfels, betreiben wollte.

"Damals kamen immer mehr Berliner in den Frankenwald, der für diese angesichts der Grenze das nächstmögliche Ziel war.