Die Hitze in Bayern bricht Rekorde: Kitzingen erreicht 40,8 Grad. Warum gerade dort die Temperaturen explodieren und was das für die Menschen bedeutet.
Der Deutsche Wetterdienst hat vorläufigen Angaben zufolge mit 40,8 Grad im unterfränkischen Kitzingen die höchste Temperatur verzeichnet, die jemals in Bayern gemessen wurde. Am Freitagnachmittag (26. Juni 2026) um 16.50 Uhr waren dort an der Messstation 40,7 Grad abgelesen worden. Am Abend meldete der DWD dann 40,8 Grad.
Am 5. Juli 2015 hatte die DWD-Messstation in Kitzingen 40,3 Grad registriert - damals ein bundesweiter Rekord seit Beginn der flächendeckenden Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881 und bislang der Temperaturrekord in Bayern. 2024 hat die Deutsche Umwelthilfe vor "Hitzehöllen" gewarnt - und sechs Städte in Franken angemahnt, mehr in Schutz zu investieren. Der bis Mitte Juli 2023 bundesweit heißeste Ort lag im Kreis Erlangen-Höchstadt.
40,8 Grad in Kitzingen gemessen - Rekord in Bayern
Die bisher in diesem Jahr höchste gemessene Temperatur im Freistaat betrug 38,5 Grad - diese wurde am 19. Juni ebenfalls in Kitzingen gemessen.
Nach vorläufigen Angaben des DWD wurde am Freitag mit 41,3 Grad in in Saarbrücken-Burbach auch die höchste Temperatur registriert, die jemals in Deutschland gemessen wurde. Der Hitzerekord für Deutschland hatte bisher bei 41,2 Grad Celsius gelegen, gemessen am 25. Juli 2019 in Tönisvorst und Duisburg-Baerl in Nordrhein-Westfalen.
Viele sehr alte Messwerte sind nicht zuverlässig, da unklar ist, wann und wo sie aufgezeichnet wurden. Seit 1881 liegen relativ gute Stationswerte für Berechnungen zugrunde.
Dass es vor allem rund um den Untermain oft sehr heiß ist, liegt unter anderem an der Höhe. Unterfranken ist die niedrigste Region Bayerns, Kitzingen liegt etwa 200 Meter über dem Meeresspiegel. Zudem ist es in der Region deutlich trockener als im Süden Bayerns. Durch den sehr trockenen Boden kann kaum Wasser verdunsten, was kühlend wirkt. Dadurch wird es laut Meteorologen noch wärmer.
Seit Tagen sorgt eine Hitzewelle in Deutschland und anderen europäischen Ländern für Temperaturen bis an und über die 40-Grad-Marke und lässt die Menschen stark schwitzen. Die Belastung ist auch deshalb so groß, weil die Temperaturen aktuell nachts keine wirkliche Abkühlung bringen.
Wie wir künstliche Intelligenz einsetzen
Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.