Am Bahnhof Treuchtlingen gibt es einen großen Polizeieinsatz. Der Zugverkehr ist eingestellt.
Die Polizei Mittelfranken informiert am Donnerstagvormittag (13. August 2026) über einen sprengstoffähnlichen Gegenstand im Gleisbereich von Treuchtlingen (Kreis Weißenburg-Gunzenhausen). Spezialkräfte der Bundespolizei sind vor Ort, um den Gegenstand zu untersuchen. Die Polizei bittet Menschen auf der Plattform X, den Bereich um den Bahnhof zu meiden und weiträumig zu umfahren.
Ein Techniker habe das Objekt im Gleisbett an der Einfahrt zum Bahnhof der Stadt entdeckt, teilte ein Polizeisprecher mit. Ein Entschärfer-Team der Bundespolizei sei dabei, den Gegenstand zu untersuchen und zu klären, ob wirklich eine Gefährdung vorliegt.
Sprengstoffverdacht in Treuchtlingen noch nicht entkräftet - Verkehr weiter beeinträchtigt
Konkret habe man den Gegenstand geröntgt, hieß es vom Polizeipräsidium Mittelfranken. "Die Auswertung der angefertigten Röntgenbilder dauert noch an." Der Sprengstoffverdacht habe bisher nicht entkräftet werden können. Es seien weitere Untersuchungen der Spezialkräfte erforderlich. So lange würden auch die Sperren bestehen bleiben, hieß es von der Landespolizei weiter. Eine Prognose, wann Straßen- und Bahnverkehr wieder anlaufen, könne man nicht absehen.
Der Zugverkehr ist komplett zum Erliegen gekommen. Betroffen sind laut Bahn im Nahverkehr die RB 16, der RE 16 und der RE 60. Die Regionalzüge enden vorzeitig an geeigneten Bahnhöfen, ein Ersatzverkehr mit Bussen und Großraumtaxen ist eingerichtet. Die Züge des Fernverkehrs werden über Ingolstadt umgeleitet.
Treuchtlingen hat rund 13.000 Einwohner und liegt zwischen Nürnberg und Ingolstadt. Die Stadt ist ein ehemals wichtiger Bahnknotenpunkt, die Schnellfahrstrecke Nürnberg - Ingolstadt verläuft aber weiter östlich. Entsprechend sind die ICE-Verbindungen zwischen München und Nürnberg nicht betroffen.
Dies ist eine Erstmeldung. Mehr Details liest du an dieser Stelle, sobald weitere Informationen vorliegen.