Die Polizei ermittelt gegen zwei Männer, die andere Passagiere in einem Zug in Nürnberg angegangen sind. Der eine bedrohte auch eine Zugbegleiterin.
Am Mittwoch, 12. August 2026, kam es in einem Regionalexpress (RE 40) auf der Strecke von Weiden nach Nürnberg zu einem mutmaßlichen Angriff auf eine Zugbegleiterin und drei Reisende. Kurz vor der Ankunft des Zuges im Nürnberger Hauptbahnhof entstand gegen 14.30 Uhr eine Auseinandersetzung, wie die Bundespolizei berichtet.
Eine 56-jährige Zugbegleiterin bemerkte die Situation und griff ein, um die Beteiligten zu trennen. Im Verlauf soll ein 31-Jähriger eine Spritze gezogen und mehrfach Stichbewegungen in Richtung des Oberkörpers der Zugbegleiterin sowie einer 15-Jährigen, eines 16-Jährigen und eines 25-Jährigen gemacht haben.
Spritzenangriff in Zug - Begleiter des Mannes fällt ebenfalls auf
Der 16-Jährige konnte dem Angriff im letzten Moment ausweichen. Auch die anderen Betroffenen blieben unverletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Tatverdächtige die Personen zudem bedroht haben, führt die Polizei fort. Die Zugbegleiterin rief daraufhin die Polizei. Als die Beamten am Nürnberger Hauptbahnhof eintrafen, hatte der Tatverdächtige den Zug bereits verlassen.
Im Rahmen der weiteren Ermittlungen konnte die Polizei den 31-Jährigen identifizieren und an seiner Wohnung festnehmen. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde er wieder entlassen. Während des Einsatzes bemerkten die Beamten außerdem einen weiteren Vorfall. Ein 39-Jähriger, der den 31-Jährigen begleitet haben soll, hatte sich ein Hakenkreuz auf den entblößten Oberkörper gemalt. Anschließend soll er so durch das Zugabteil gegangen sein und mehreren Fahrgästen den Mittelfinger gezeigt haben.
Die Polizei ermittelt nun gegen den 31-Jährigen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung. Gegen den 39-Jährigen laufen Ermittlungen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger oder terroristischer Organisationen sowie wegen Beleidigung.
Wie wir künstliche Intelligenz einsetzen
Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.