Am Wochenende hat die Autobahnpolizei Biebelried bei Kontrollen auf der A 3 vier Autofahrer, die unter Drogeneinfluss standen, aus dem Verkehr gezogen und verbotene Substanzen sichergestellt.

Am Freitag stoppten die Autobahnfahnder gegen 13 Uhr einen VW Golf. Am Steuer des Leihwagens saß ein 24-Jähriger; in seinem Gepäck fanden die Beamten eine geringe Menge Amphetamin und Marihuana. Außerdem zeigte der Fahrer drogentypische Auffälligkeiten. Ein Test bestätigte den Verdacht, dass der Mann kurz vorher Amphetamine und Cannabisprodukte konsumiert hatte. Eine Blutentnahme folgte.

Gegen 19.30 Uhr kontrollierte eine Streife am Freitag zwei Insassen eines geparkten Kleinwagens. Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges kamen rund 80 Gramm halluzinogen wirkende Pilze, Cannabissamen und LSD zum Vorschein. Die Drogen gehörten dem 26-jährigen Fahrer und seiner vier Jahre jüngeren Begleiterin. Sie müssen sich jetzt wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz verantworten. Da die jungen Leute berauscht waren, mussten sie ihre Pause auf der Rastanlage bis zum Samstagmorgen ausdehnen.

Am Samstag hielten Autobahnpolizisten kurz nach Mitternacht einen Citroën an und überprüften den 28-jährigen Fahrer. Auf Befragen räumte er ein, in Holland einen Joint geraucht zu haben. Ein Schnelltest wies ebenfalls auf einen Cannabiskonsum hin. Im Gepäck hatte der Mann noch vier Joints versteckt.

Auf Rauschgift-Utensilien stießen die Beamten am Sonntagmorgen gegen 8.20 Uhr bei der Kontrolle eines Renault-Kleinwagens. Da sie den Verdacht hatten, dass der 24-jährige Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, wurde ein Test durchgeführt, der auf die Wirkstoffe von Cannabis schließen ließ. Der Mann musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen und die Weiterfahrt wurde erst wieder am Abend gestattet, nachdem die berauschende Wirkung abgeklungen war.